Hallo UCMee,
ich habe sehr gute Erfahrungen mit einem (weithin bekannten) Hartkapseln-Eisenpräparat gemacht, welches ca. 100 mg Eisenionen in magensaftresistenten Pellets enthält, die im Zwölffingerdarm (lat. duodenus!) aufgehen. Ich konnte damit einen recht niedrigen Ferritin-Wert von 62 ng/ml in weniger als einem Jahr kontinuierlich auf einen Wert von über 200 steigern, und das ganz ohne Infusion, mit nur ca. 5 Kapseln pro Woche! Jetzt ist der Wert ggf. schon fast zu hoch für meine Verhältnisse und ich nehme das Präparat nur noch gelegentlich. Ebenso habe ich gleichzeitig darauf geachtet, die Kapseln sowie die (hoffentlich) eisenhaltigen Lebensmittel in zeitlichem Abstand zu den "konkurrierenden" Stoffen wie Milch- und Mehlprodukten, Gerbstoffen (Kaffee, Tee) sowie konkurrierenden Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. Chrom!) einzunehmen bzw. erstere generell etwas einzuschränken. WICHTIG: Immer gleichzeitig zu der Kapsel Vitamin C einnehmen, entweder als reine Ascorbinsäure oder eben so etwas wie Acerolakirschpulver (dann ruhig einen Teelöffel voll), und eben nicht in solch lächerlichen Dosen. Die in den Kapseln enthaltene Menge C reicht NICHT aus hierfür! Genau das ist der springende Punkt in meinen Augen, warum viele solche Eisenpräparate nicht vertragen. Auch ich hatte gelegentlich Übelkeit und Durchfall, bevor ich die Kombi mit C konsequent verfolgt habe. Das Vitamin C verbessert offensichtlich nicht nur die Eisenaufnahme, sondern verhindert eben auch mögliche Nebenwirkungen. Andere niedrig-dosierte Eisen-Präparate oder -Getränke, die man so aus Drogerie/ Reformhaus kennt, hatten zuvor den Ferritin-Wert bei mir überhaupt nicht ansteigen lassen, er war sogar noch leicht gesunken.
Viele Grüße, Andi