05.05.2018
Hi,
ich habe gestern in dem bereits erwähntem Beitrag von Prof. Noakes folgende Studie "erjagt":
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1924794/pdf/zpq12587.pdf
Prof. Noakes hat die Vermutung, dass es eine genetische Prädisposition für Insulinrestenz gibt. Denn er selbst ist ein Marathonläufer und bekam Diabetes Typ2 ...der besagte Fußballstar, total schlank, bekam einen Herzinfakt. Beides konnte man sich überhaupt nicht erklären!
Denn wie kann das sein?
Diese Studie erklärt es: Die haben 400 Freiwillige dem Glukosetest unterzogen, alles schlanke Menschen, und davon waren 12 unterwegs mit einer Insulinresistenz der Muskeln (was sie nicht wussten!).
Dann haben sie weitere 12 gesunde als Kontrollgruppe eingeladen und ein paar weitere Tests gemacht bzgl. Glukoseaufnahme. Äußert interessant, da es zeigt: Es gilt beides: Es gibt Menschen, die Glukose sehr gut verstoffwechseln. Die könnten auch 400-500g am Tag essen. Und dann gibt es 12/400...also ca. 3% der Menschen: Die dürfen das icht, weil sie jedes Mal Triglyceride herstellen aufgrund des (schon in gesunden Jahren) doppelt so hohen Insulinwerts, den sie benötigen, um die Glukose aus der Blutbahn zu bekommen. Die überfordern jedes Mal die Bauchspeicheldrüse...und das ist auf Dauer nicht gut.
Höchst aufschlussreich wie ich finde. Und wieder ein Teil im komplexen Puzzel ;-)
VG,
Robert
PS: Ich hatte jetzt mit 50-160g Carbs a day einen Nüchterninsulinwert von 2,3 ...die Skala vom Labor fängt bei 3,3 an. Nur so für die MC (moderate Carb) interessierten.