31.01.2020
Hallo Franz,
da gibt es die berühmte Framingham-Studie, die Dr. Strunz in vielen seiner Bücher zitiert hat. Die wird ein einem der News erwähnt:
https://www.strunz.com/de/news/und-jetzt-vitamin-b-6.html
Wahrscheinlich wird der betreffende schulmedizinische Arzt es ablehnen, diese Studie anzuerkennen. Er wird sie als "Hokuspokus von fraglichen orthomolekularen Medizinern" ansehen. Außerdem wird es seitens der Schulmedizin genug "Gegenmaterial" geben. Da werden große Studien finanziert, mit fraglichen Formen von Vitaminen und anderen orthomolekularen Substanzen, die dann auch in unzureichenden Mengen gegeben werden nur um zu beweisen, dass Orthomolekulare Medizin keine Wirkung hat. Pumpt man die Leute, die an zu hohem Homoystein leiden und heftige Depressionen entwickeln mit Psychopharmaka voll, kann man einen Haufen Geld verdienen. B-Vitaminpräparate lassen sich nicht patentieren.
Verfolg man die Geschichte der orthomolekularen Medizin, dann ist es nicht so, dass die großen Pharmakonzerne kein Wissen um die Bedeutung und Wirkweise der orthomolekularen Substanzen haben, das Gegenteil ist der Fall. Das ist mit ein entscheidender Grund, weshalb die Orthomolekulare Medizin so heftig bekämpft und verunglimpft wird.
Ich selbst war in einer Ausbildung zur Med.-technischen-Assistentin für Labormedizin in den 90igern. Da hatten wir mal Homocystein gemessen. Die Bedeutung hiervon war den Dozenten überhaupt nicht bekannt. Mein Wert war schrecklich hoch. Als ich nachfragte, was das bedeutet, hieß es nur mit Schulterzucken: "Normalerweise ist es in der Zelle, und nicht frei im Serum." (?!) Es waren Testkits, die kurz vor dem Ablaufdatum waren und die Firmen gaben sie der Schule, anstatt sei weg zu werfen. Dann habe ich sämtliche schulmedizinischen Ärzte gefragt, die mir über den Weg kreuzten, keiner von denen konnte das Homocystein wirklich einschätzen. Ich wünschte, ich selbst hätte es damals gekonnt.
Geht man allein von den bei vielen Menschen im Alter schwindenden B 12 Status aus, incl. der Cofaktoren, dann ergibt sich ein riesiger Markt für Psychopharmaka und Demenzpharmazeutika. Die Umsätze der Präparate liegen im millionenstelligen Bereich.
LG, Claudia