08.01.2017
Keine Ahnung, warum das nicht erkannt wurde. Vielleihct auch deshalb nicht, weil ich noch nie eine Luxation hatte.
Hexenschuss und dieverse Rückenprobleme hatte ich bereits in der Schule. Als ich meine Ausbildung machte, vorwiegend Stehende Tätigkeit, hatte ich plötzlich vermehrt Knieprobleme. Einie Male merkkte ich beim Gehen so ein Zacken in den Hüftgelenken. Damals machte ich mir keine Gedanken darüber.
Weil mich der Beruf extrem langweilte und auch wegen meiner Introvertiertheit nicht zu mir passte, machte ich nach der Ausbildung was komplett anderes.
Für diese andere Tätigkeit musste ich mich von einem Amtsarzt untersuchen lassen. Neben Sehen und Hören auch körperlich. Er untersuchte auch die Hüftgelenke, meinte, sie seinen in Ordnung. Daher ging ich diesem Zacken nicht weiter auf den Grund. Zumal es aufhörte. Meine neue Tätigkeit war abwechselnd sitzend, gehend, stehend.
Nur die Knieschmerzen wurden mehr.
Irgendwann wurde ich arbeitslos und orientierte mich um. Bürotätigkeit wurde mir empfohlen. Aber vom vielen Sitzen kamen nun noch Hüftschmerzen dazu. Zu den Knieproblemen konnte mir kein Arzt, kein Orthopäde was sagen. Einer diagnostizierte mal eine Sehnenentzündung.
Schließlich ging ich wegen der Hüftschmerzen zu einer Orthopädin. Die untersuchte mich tatsächlich nur wenige Sekunden und erklärte, da sei nichts.
Auf Empfehlung von Bekannten ging ich zu einer weiteren Orthopädin. Das lange Warten auf den Termin hat sich gelohnt. Sie hatte gleich den Verdacht auf Hüftdysplasie und ließ mich röntgen. Die Röntgenaufnahmen bestätigten ihren Verdacht.
Ich habe mir diverse Übungen zusammengegoogelt, die ich regelmäßig mache, die Ernährung umgestellt und zu Fuß gehe ich ohnehin viel. Dazu kommt das Walken. Da lege ich zwischen 8 und 14 km zurück.
Es ist nun nicht mehr ganz so schlimm, aber ich will weitere Fortschritte machen.
Beim Laufen in der Wohnung habe ich etwas Bedenken wegen der Nachbarn unter mir.