13.10.2020
Liebe Forumsmitglieder,
ich bin 57 Jahre alt, arbeite als Consultant im Bereich IT-Security und habe letztes Jahr die Diagnose leichte Hypertonie erhalten.
Da ich mich mich strikt weigere, irgendwelche klassischen Medikamente zur Behandlung des Problems einzuwerfen, habe ich eine ausgiebige Blutuntersuchung bei Dr. Strunz durchführen lassen.
Dies ergab etliche Mängel, vor allem im Aminogramm und bei verschiedenen Vitaminen und im Mineralhaushalt.
So weit so gut... Ich habe brav all die Mängel durch Einnahme der entsprechenden Nahrungsergänzungmittel beseitigt.
Im Juli habe ich einen Selbsttest durchgeführt, bei dem die meisten Aminosäuren gar im zu hohen Bereich waren.
Komischerweise waren Serin, Glycin und Glutamin extremst im Keller. Asparagin und Histidin im gelben Bereich....
Seit ca. einem Jahr treibe ich wieder regelmässig Ausdauersport. So gehe ich alle zwei Tage 6.5 km Laufen. Wenn's bieselt, setze ich mich für 50 Minuten auf mein Spinning Bike. All das hat dazu geführt, dass sich mein Gewicht von 93 auf heute 84 Kg und mein Blutduck von ca. 135/92 auf - man glaubt es nicht - 119/78 reduziert hat. Zuletzt gemessen im August.
Vor 3 Monaten hatte ich einen leichten Motorradunfall, bei dem ich mir eine schmerzhafte Zerrung an der linken Schulter zugezogen habe, die mich seit Wochen von einem erholsamen Schlaf abhält. Ich kann die Tiefschlaf- und REM-Phasen sowie meinen Schlafpuls über meine Sportuhr abrufen. Vor dem Unfall hatte ich eine nächtlichen Tiefstpuls von ca. 46 - heute komme ich kaum unter 53. Tiefschlaf ist Mangelware...
Vor kurzem habe ich meinen Blutdruck mit 140/90 gemessen... Sch***se... wie ist das gekommen??
Zugebenermassen: Ich nehme nur noch Magnesium, Omega 3 und Selen regelmässig ein. BCAA nach dem Training. Ab und an einen Eiweiss-Shake. Die anderen Nahrungsergänzungsmittel habe ich ab Ende Mai abgesetzt - nach Ablauf des Einnahmeplans.
Ich habe keine Ahnung, ob ich mich mit meinem Training ohne Auffüllen über Nahrungsergänzungsmittel selbst an die Wand gefahren habe. Die schlechte Schlafqualität sowie der nun erhöhte Arbeitsdruck nach dem Lockdown trägt sicherlich das seine dazu bei.
Hat denn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann mir jemand Tipps geben?
Ich habe einen neuen Selbstest Aminosäure, Mineralien sowie Schlafhormone bestellt. Ich bin mal gespannt, was da rauskommt.
Die Einnahme von Melathonin oder Lavendel vor dem Schlafengehen - hat NULL Einfluss auf die Schlafqualität... Alles schon ausprobiert. Gleiches gilt für Meditation vor dem Schlafengehen...
Medikamente werde ich nicht nehmen - die basteln an den Symptomen und nicht an der Ursache...
Merci Euch && vielen Dank für Eure Antworten.
Tecumseh_ZH