Hallo Zvxvx,
ich kann in der News über EBV keine Kehrtwende erkennen. Lysin kommt darin nicht einmal vor . Auch ist die News von Robert Krug und nicht von Dr. Strunz.
An der grundsätzlich Thematik/Problematik, dass sich Arginin und Lysin die gleichen Transporter teilen müssen, um in die Zellen zu gelangen änder das nichts. Lediglich die These, das Arginin Herpes Viren "füttert" wird in der News korrigiert.
Ich sehe es ein wenige wie bei Kupfer und Zink, die sich auch (je nach Darreichungsform) die gleichen Transporter teilen. Ist Eines im Überangebot, sinkt die Wahrscheinlichkeit für das Andere, in die Zelle transportiert zu werden. So lange man sich aber in physiologisch "normalen" Bandbreiten bewegt und nicht eines im Hochdosisbereich im Überangebot hat, sollte auch wenig gegen eine gemeinsame Gabe/Einnahme sprechen. Schließlich kommen beide, gerade Arginin und Lysin, auch im selben Lebensmittel vor.
Anders sieht die Situation sicher aus, wen ich einen ausgemachten Mangel an einer Stelle gezielt durch Hochdosen auszugleichen versuche. Dabei kann dann die andere Substanz ggf. ins Hinterftreffen geraten und ihrerseits (unbemerkt) in den Mangel rutschen.
In dem Fall könnte man beides in entsprechend höherer Dosierung zuführen, so dass das Angebot statsitisch wieder ausgeglichen ist, bei insgesamt erhöhtem Angebot.
Zu Arginin sein noch angemerkt, dass aufgrund der vergleichsweise geringen Halbwertzeit/Verweildauer im Körper eine häufigere Gabe von kleineren Dosen u.U. vorteilhaft sein könnte, statt weniger hochdosieren Einzeldosen. Ggf. gleich einen Teil durch Citrullin ersetzen.
Ich nehme zusammen mit Arginin immer auch Lysin ein (meist ~1:1) und hatte noch keine Probleme mit EBV oder Herpes.
LG
Thorsten