17.04.2017
Hallo zusammen,
in den letzten 2 1/2 Jahren hatte ich bereits zum dritten Mal nach einem morgendlichen Nüchternlauf Blut im Urin (sehr deutlich erkennbar). Die ersten beide Male wurde eine Blasenentzündung diagnostiziet, welche mit Antibiotika behandelt wurde (keine Schmerzen beim Wasser lassen). Beim letzten Mal, hat der Urologe eine Blasenspiegleung durchgeführt und es waren erkennbar "entzündete Stellen" an der Blasenwand sichtbar. Ende vom Lied, wegen Verdacht auf Krebs ins Krankenhaus und Gewebeentnahmen aus Blase und Prostata. Glückliches Ergebnis, alle Proben ohne Befund.
Nun darf ich den Eingriff auskurieren (häufiges Wasserlassen, Sport und Saunaverbot für 3-4 Wochen). Eine konkrete Ursache konnte mir für die Entzündung nicht gegeben werden. Im Netz finden sich ärztliche Aussagen dazu, dass bei zu wenig Flüssigkeit in der Blase, diese sich an sich selbst scheuern kann und dann zu Blutungen führen kann. Möglich sei auch eine geplatzte Ader in der Prostata.
Gibt es hier Läufer mit ähnlichen Erfahrungen oder Ahnungen, wie lange es dauert, bis sich die Blase vom Eingriff vollständig erholt hat?