23.06.2019
Moin,
das ist sicherlich ein Tippfehler, sonst wäre der Satz ja sinnlos:
"Der wahrscheinliche Hauptfaktor für die Genesung dürfte freilich ein jetzt perfektes Vitamin D von 92..."
Ich kann jedoch aus Erfahrung sagen, nur am Vitamin D liegt das nicht. Meine Mutter ist ja indirekt an Rheuma gestorben. Indirekt deshalb, als das man direkt an Rheuma nicht wirklich stirbt, sondern aufgrund der Medikamente un der Folgeprobleme, die dann überhaupt erst entstehen.
Und meine Ma wurde genauso (falsch) behandelt, wie der Doc schreibt. Sie hat durch das Chemopräp eine Hepatitis bekommen. Und das einzige, was dem sogenannten Rheumaspezialisten einfiel, nachdem sich die Leber erholt hatte, war: Nochmal die Chemo zu machen. Da haben wir damals schon den Kopf geschüttelt und ihn für schwachsinnig erklärt. Hat meine Ma auch nicht gemacht...hat auch überhaupt nix gebracht.
Nur Vitamin D hatte sie ganz gut im Blut...das war wahrscheinlich sogar sehr gut. Nur werden viele viele andere Vitalstoffe, wie auch die Aminosäuren, sehr schlecht gewesen sein. Leider leider war ich damals noch vollkommen ungebildet und habe auf die Kittel in Weiß vertraut. Großer Fehler!
Von Ernährung haben die übrigens nie auch nur ein Wort zu gesagt. Null...war denen damals fremd, ist denen ja heute noch fremd. Oder mal den Darm angeschaut? Nö...denn ich tippe drauf, dass meine Ma einen ausgeprägten Leaky Gut hatte...der dann durch die Schmerzmittel auch noch schlimmer wurde statt besser.
Ich muss das auch mal los werden, wie sie gestorben ist. War relativ unnötig..aber sie war in den Fängen des Krankenhauses. Eigentlich nur mit einem gebrochenen Steissbein. Rheumapatienten werden zunehmen unsicher in den Bewegungen und stürzen dann auch häufiger. Und die Knochen von meiner Ma waren aufgrund der falschen Diäten auch deutlich schlechter...was nicht hilft.
So...im KH hat man ihr Opiate gegeben. Jetzt muss man wissen, dass dadurch der Darm träge wird. So auch bei Ihr. Dadurch klam es zur Verstopfung...und dann zum geplatzen Darm. Und das im Krankenhaus wohlgemerkt. Hat man auch tagelang überhaupt nicht drauf reagiert!
Dann hat man sie in der Nacht um 05:00 Uhr (am Tag zuvor war wohl gegen Abend der Darm geplatzt) auf Intensiv in die Städtischen Kliniken verlegt, ohne (!) denen zu sagen, was passiert war und ohne denen den Patienbogen zuzufaxen und ohne uns Bescheid zu geben. Mein Paps wollte meine Ma besuchen, wie jeden Morgen, kommt vorbei und es liegt eine andere Dame im Bett. So erfuhr er dann, was passiert war. Wir haben nachmittags den Patientenbogen überhaupt erst transferieren lassen. Wahnsinn. Die in den Städtischen wussten absolut nix über meine Ma! Ich habe denen noch erklärt, dass sie kein Heparin bekommen darf, weil allergisch. Konnten die ja auch nicht wissen ...O-Ton "Ah das erklärt die Schwellungen..."
Naja, und da man in der Städtischen ja nunmal gar nicht wusste, was mit ihr los war, hatte man sie 6 Stunden erstmal liegen lassen (Bakterien verdoppeln sich in 20min...). Das hat ganz sicher nicht geholfen, die Sepsis zu vermeiden, wobei sie wahrscheinlich auch so gestorben wäre, da man bei Rheumapatienten ja das Immunsystem versucht, runterzufahren. Und diese Behandlung lief schon mehrere Jahre...
Am nächsten Morgen war sie dann verstorben...die Bakterien haben sie dahingerafft, eben Sepsis genannt. Ich wollte damals das 1. Krankenhaus anzeigen, aber mein Paps wollte das nicht...
Moral der Geschichte: Krankenhäuser meiden. Medikamente meiden wenn es geht (und es geht fast immer). Selbst kümmern. Gut und richtig ernähren.
VG,
Robert