01.10.2017
Aus meiner persönlichen Sicht:
nach dem Tot meiner Mutter war ein Arzt der Meinung, ich häte eine Depression und brauche eine Therapie, sowie Serotoninwiederaufnahmehemmer. Mit dem Zeug ging es mit mir immer mehr bergab! Im verlauf eines dreiviertl Jahres Serotoninwiederaufnahmehemmer und Therapie ging bei mir alles den Bach runter. Ich wurde gleichgültig, verkroch mich in meiner Wohnung, die immer unordentlicher wurde, nahm so stark zu, dass nichts mehr passte. Ich fühlte mich seltsam, unbeschreiblich komisch.
Als ich realisierte, dass es stetig bergab geht, habe ich die Therapie abgebrochen und das Medikament einfach abgesetzt. Von dem Moment an ging es mir stetig BESSER. Ich nahm ab und ging auch gerne wieder raus. Wiederhohlte die Prüfung und bestand dieses mal.
Vor ein paar Jahren hat ein Amtsarzt mal eben gemeint, ich hätte eine Depression. Das las ich später, bei der Akteneinsicht. Zu dem Zeitpunkt war ich erschöpft und zappelig und hatte Konzentrationsschwierigkeiten. Trraurigkeit und so absolut nicht und Interesselosigkeit auch nicht, im Gegenteil, nur konnte ich mangels Kraft und Konzentrationsfähigkeit das, was ich gern wollte, nicht mehr tun.
Eine Verhaltenstherapie hat mir den Rest gegeben. Seither empfinde ich alles, was mir zuvor Spaß gemacht hat, als enerormen Stress, wenn ich auch nur dran denke. (ich sollte in der Therapie diese Dinge als Arbeit betrachten... mein gelernter Beruf (=für mich Arbeit) ist für mich ein Albtraum, so erkläre ich mir das....Dazu kommen noch nächtliche Albträume, die ich seit der Therapie hatte und teilweise noch habe, nach fast drei Jahren.
Besser wurde es mit Magnesium, Trypthophan, Vitaminen und viel Proteinen und Gemüse. Und zwar erst, nachdem ich auch diese Therapie hingeschmissen hatte.
In Zukunft wird mich kein Psychotherapeut dieser Welt mer in die Finger bekommen.