11.02.2019
Hallo Thorsten,
Vorab:
Immer gut zu lesen das Biochemie insbesondere die Erforschung derselben scheinbar lebensverlängernd wirkt.
Für mich sind die zahlreichen hier im Forum erwähnten Persönlichkeiten (auch ohne Nobelpreis) zwischen 90 und 99 Jahren durchaus Anstubser genug, darüber nachzudenken wie halte ich auch in reiferen Jahren mein „Oberstübchen kalk-frei, 100% entgiftet und jugendlich in Shape“ fernab jeglicher neurologischen Alters-Erkrankung?
Z.B. bin ich wirklich begeistert, wenn 80plus-Personen in „Fließtext“ und ohne Verhaspler überzeugend ihr Thema präsentieren können.
Forever Young-Küche und gemäßigter Sport ist ja gut und schön aber längst nicht alles.
Was würde mir Spaß machen? Kreuzworträtsel lösen reicht nicht, Sudoku weiß ich nicht so recht, Tanzen-insbesondere Choreografie einprägen auf jeden Fall, Fremdsprache lernen- ja klar, wenn ich länger da sein kann als ich gebraucht habe die Fremdsprache zu lernen, in Anlehnung eines „Excel-Stammtisch‘s“ einen eigenen eröffnen zum Bsp. zu Thema „Logik-Rätsel für Interessierte“, die 94-jährige Studentin mit frischem Dr.-Titel, nochmal so einen „Entropie-Schocker“- theoretische Physik, ganz praktisch erklärt, einen Nebenjob mit reichlich Nachdenk-Potenzial z.B. Coywriting/ Werbetexten.
Könnte ich ev. nicht nur mich selbst, sondern sogar 9 bis 12-jährige Mädchen/Jungs für Chemie Experimentierkasten-Chemielabor und oder Stabil-Baukasten begeistern und somit Ausgraben des eigenen, längst verschütt gegangenen Forschergeistes?
Was mache ich, wenn erste, vielleicht sogar wissenschaftliche Fragen kommen? Warum ist das so?
… Wie gesagt, einfach nur ein paar erste Gedanken in Anlehnung des Forschergeistes der 90plus-Nobelpreisträger.
Ich bin überzeugt, dass die eigene Lebenserwartung steigt, wenn man den Muskel zwischen den Ohren nicht verkümmern lässt. Positiv überrascht von sich selbst steigt mit Sicherheit auch die Lebensfreude.