Anderes Beispiel:
Tsimane-Stamm (ebenso im Amazona-Gebiet, auch indianisch lebend)
“ Die Arterien von Amazonas-Ureinwohnern in Bolivien sind gesünder als bei allen anderen bislang gemessenen Menschengruppen. Das schreiben US-Forscher im Fachjournal „The Lancet“. Im Schnitt seien die Blutgefäße eines 80-jährigen Ureinwohners so geschmeidig wie die eines Mittfünfzigers aus den USA. Sie wiesen kaum Anzeichen von Arteriosklerose – auch als Arterienverkalkung bekannt – auf. Die Forscher sehen viele Gründe, warum die Herzen der Ureinwohner so gesund sind. []
Die US-Forscher untersuchten 705 ältere Mitglieder des Tsimane-Stammes. Sie machten computertomografische Aufnahmen der Arterien und maßen Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruck-Werte. Dabei stellten sie fest, dass 85 % der 40- bis 94-jährigen Probanden keinerlei Risiko für Herzkrankheiten aufwiesen. Zum Vergleich: Bei älteren Amerikanern liegt die Rate bei gerade mal 14 %.“
Malaria, Hepatitis und andere Krankheiten sind lebensverkürzend.