"Bei einer Computertomographie entdeckten die Ärzte eine etwa 1,5 Zentimeter große Verletzung im Gehirn, vermuteten einen Tumor. Während die Ärzte auf das Ergebnis warteten, verschlechterte sich der Zustand der Frau. Ihr linker Arm und ihr linkes Bein waren taub. Sie wirkte verwirrt. Ein erneuter CT-Scan zeigte: Die Verletzung im Hirn wurde immer größer. Zudem hatten sich neue Läsionen gebildet. Jetzt erst zogen die Ärzte, die die Gewebeprobe untersuchten, eine Amöbeninfektion in Betracht!
Der Neurochirurg Charles Cobbs operierte die Patientin. Der Seattle Times sagte er: „Ein etwa Golfball großer Bereich in ihrem Gehirn war nur noch blutiger Matsch. Die Amöben waren überall, fraßen Gehirnzellen.“
Sofort bekam die Patientin entsprechende Spezialmedikamente. Doch für eine erfolgreiche Therapie war es zu spät. Die Frau fiel ins Koma, starb Anfang 2018. Bereits in den vergangenen Jahren hat es laut „Ärzte Zeitung“ mehrere Berichte über tödliche Amöben-Infektionen nach Nasenspülungen gegeben. Während die gefährlichen Einzeller im Magen von der dortigen Säure getötet werden (was das Trinken von Leitungswasser ungefährlich mache), habe die Nase eine solche Waffe nicht. Entlang des Riechnervs würden die Amöben ins Gehirn wandern, dort das Gewebe zersetzen."
Wenn ich das lese, koche ich in zukünftig lieber das Wasser ab, auch wenn die Gefahr 1:100.000 oder kleiner ist ...
es ist nicht witzig, wenn Amöben das Gehirn zerfressen ...