08.04.2019
Lieber Torben,
aus meinem Verständnis steht hier ganz klar auch ein Missverständnis dahinter, das alleine schon den Begriff Säureschutzmantel erfunden hat.
Das Ding ist, daß die Haut mehr Säure abgeben kann, als dies z. B. über den Urin möglich ist. Sprich, die Haut kann tiefere Säurewerte abgeben, die Harnwege werden eher verätzt.
Damit die Haut Säuren ausleiten kann, muß dort jedoch ein basisches Millieu herrschen. Ein pH-Wert also, der tiefer ist als das, was aus dem Körper raus kommen soll.
Wenn du dir also etwas Saures auf die Haut aufträgst, ist dieser Weg für Säuren aus dem Körper verschlossen. Muß der Körper sehen, wie er mit der Belastung fertig wird und die Säuren, die er so nicht abgeben kann, einkapseln. Damit fließt die Energie im Körper wieder schlechter usw.
Und weil Du auch von Sonnenmilch schreibst, Sonnenmilch behindert die Bildung von D3! Sorgt also direkt für weniger Körper-eigenen Mitteln, Krebs zu verhindern.
Ich lebe seit mind. 5 Jahren ohne Sonnen-'Schutz'. Klar, manchmal muß ich etwas aufpassen, doch es ist eh nicht mein Ding, stundenlang in der Sonne zu liegen. Hab vielleicht auch mal 'ne leichte Rötung, aber auch das mit dem Sonnenschutz in reinster Gehirnf***. Sehe ich an meinem Vater, der sich regelmäßig verbrannt und hinterher geschält hat - Hautkrebs hat er jedenfalls nicht.
Ja, geh am Anfang auf jeden Fall vorsichtig mit der Sonne um und iss, auch das mache ich, z. B. viele Möhren. Vitamin A, bzw. die Vorstufe Karotin, schützen die Haut. Die Natur bietet alles, was wir brauchen. Wenn Du so vorgehst, wirst Du auch damit klar kommen. Gesund essen und sich aus der Sonne zusätzlich Gesundheit holen. Für mich der reinste Schwachs***, daß die Natur uns etwas bereit stellen soll, was uns schadet ... und 'wogegen' wir etwas erfinden müssen, daß es uns schützt ... Tstststs ... ;)
Literatur (zum Säure-Basen-Thema): Peter Jentschura, Kurt Tepperwein