Hallo Greg,
vielen Dank für deine detaillierten Hinweise auf Möglichkeiten der orthomolekularen Medizin bei Prostatahyperplasie. Wenn das richtig ist, und ich hab erst mal keinen Grund, daran zu zweifeln, dann werden einem vielfach bei diesem und auch anderen Problemen (Bluthochdruck, Diabetes, Vorhofflimmern usw.), mit denen man sich besonders im Alter herumschlägt, effektive und unschädliche Lösungen von vielen Ärzten vorenthalten. Statt dessen gibt´s leitliniengerechte Therapie mit Tabletten oder Operationen.
Zu orthomolekular orientierten Ärzten: Auch muss man auf die "Richtigen" treffen, nämlich auf solche, die sich mit Laboranalysen (Kalium und Magnesium z.B. im Vollblut) erst mal einen Überblick verschaffen, was überhaupt beim Patienten "los" ist. Ich habe im Lauf der Jahre schon 2x ohne genaue Analyse Megadosen aller möglichen orthomolkularen Stoffe verschrieben bekommen, die nichts bewirkt haben.
Zurück zur Prostatahyperplasie: Man neigt ja dazu, das Problem zu verdrängen, nach dem Motto "geht ja noch". Aber man muss wirklich aufpassen, dass es nicht zu einem medizinischen Notfall kommt, bei dem plötzlich "nichts mehr geht". und dann besteht bei "Rückstau" die Gefahr von Nierenschädigungen". Die Blase kann im Lauf er Zeit Schaden nehmen usw. Und auch eine OP wie die TURP birgt Risiken, besonders wenn man Blutverdünner nimmt/nehmen muss. Wer dann sich aber statt TURP für die "Stent"-Methode entscheidet, kann wieder andere Probleme bekommen.
Im Ergebnis wäre es geradezu genial, wenn man mit Hilfe der orthomolekularen und dem eigenem gesundheitsbewusstem Verhaltem (ohne wird´s schwer) die Prostatahyperplasie vermeiden kann.