20.01.2016
Hallo Ben,
ich habe mir den Artikel durchgelesen und finde zum einen das dessen redaktionelle Qualität ziemlich unterirdisch ist. Wirkt eher wie eine verkappte Werbung.
Aber noch viel wichtiger der Inhalt. Meiner Meinung nach hat sich dieser Mediziner schon allein mit Punkt 1 und 2 disqualifiziert. Das kann doch nicht sein Ernst sein, einfach mal prophylaktisch Aspirin zu schlucken, scheinbar täglich! Ich bin geschockt! Vorallem, dass das Punkt 2 ist, solche Listen haben ja meist noch die unterbewusste Signalform, dass nach dieser Reihenfolge die Priorität gewertet wird.
Und ich weiß gerade nicht, wie lange Steve Jobs seinen Krebs "erlebt" hat, wie schlimm der war und wie gut/schlecht es ihm ging, da ich mich nicht für die Schicksale von Personen des öffentlichen Lebens im Detail interessiere. Aber was ich so mitbekommen habe, ist das meiner Meinung nach kein Aushängeschild für diesen Arzt, wenn damit sogar geworben wird.
Die ganzen Promis sind auch nur Menschen, die auf falsche Versprechen von Medizinern reinfallen können, wie wir "normale" Menschen auch. Vielleicht haben Promis es vielleicht noch schwerer, weil hinter manchen Empfehlungen schon wieder die Profitgier stecken könnte. Immerhin hat dieser Arzt jetzt das Aushängeschild, dass er Steve Jobs Arzt war. Ohne das, wäre er vermutlich nie zu diesem Artikel gekommen.
Da würde ich mir eher mal ein Artikel über Dr. Strunz wünschen, in dem aufgezeigt wird, dass das was er empfiehlt eine gute Richtung ist. Selbst wenn man seine Lebensweise nur etwa 1/3 an seine Empfehlungen anpasst, würde es vielen Menschen besser gehen.
Wenn du dir immernoch unsicher bist, dann lies doch mal die Erfolgsgeschichten, bzw. die News von Dr. Strunz wo er Leserbriefe zitiert. Und "hohe" Vitamingaben ist auch wieder relativ, ab welcher Dosis fängt die denn an? Irgendwann ist jedes Vitamin schädlich, denn die Dosis macht das Gift. ;)
Viele Grüße, Regina