Praktische Erfahrungen habe ich damit nicht, aber ich habe dazu vor einiger Zeit einiges gelesen und mich dann dagegen entschieden. Zunächst gelangen die Farbpartikel unter die Haut und werden vom Körper in die Lymphknoten abtransportiert. Dort sind sie auch sichtbar. Wie schlimm das für den Körper ist, hängt wohl von den Partikeln ab, die verwendet wurden. Bunt soll häufiger schädllich sein, als schwarz. Man muss hier wohl dem Tättowierer vertrauen, dass er "gute" Farben verwendet. Die rechtlichen Anforderungen sind, zumindest in Deutschland, sehr gering.
Allerdings gibt es bei Langzeit-Studien keinen Nachweis, dass Tattoos grundsätzlich problematisch sind. Während z.B. Raucher im Schnitt x Jahre kürzer leben, ist das bei Tättowierten nicht der Fall. Aber es gibt den Nachweis, dass der Körper mehr Probleme hat, seine Körpertemperatur zu regulieren, wenn ein sehr großer Teil der Haut tättowiert wurde.
Ob die Farbe nur direkt nach den Stichen in den Körper und zu den Lymphknoten gelangt oder ob das ein Prozess ist, der sich jahrelang abspielt, weiss ich leider nicht. Da sie im Alter verblassen können, vermute ich eher letzteres.
Meine Frau meint, im Vergleich zu dem, was man sonst seinem Körper zumutet, sind Tattoos vernachlässigbar.