Hmm, danke für die Inputs.
Nachdem ich mir den Langtext genauer angeschaut habe, werden die Fragezeichen eher größer denn kleiner. Gestutzt hatte ich immer wieder wenn dort von genetischen (sic!) 25(OH)D die Rede ist.
Dann werden vier DNA Marker genannt, die anscheinend (wenn ich das richtig verstehe) für die Umwandlung in 1,25 zuständig sind, und aus diesen bilden die einen Wert, den multi-single nucleotidepolymorphism score.
Dann finden die:
Main findings and comparisons with the literature
In this large Mendelian randomisation study, we
observed little evidence that a multi-single nucleotide
polymorphism score for circulating 25(OH)D
concentration was associated with risk of several
cancers, including colorectal, breast, prostate, ovarian,
lung, and pancreatic cancer and neuroblastoma or
some of their subtypes. This was the first study with
sufficient sample size under Mendelian randomisation
assumptions to show a lack of causal effect for a linear
association between 25(OH)D concentration and risk
of these cancers.
Das ist mir alles viel zu hoch, zu komplex und zu englisch. Was ich jedoch glaube zu verstehen, ist, dass die einen Quotienten bilden aus genetischen Variationen um den 1,25 Wert abzuschätzen und dann parallelen zu Krebshäufigkeiten zu finden, oder halt nicht. Geschätzt, nicht gemessen.
Was ich aber definitiv verstehe ist, dass was die Ärztezeitung da aussagt nichts mit dem zu tun hat, was da in der Studie passiert, und die nur das Abstract abgewandelt abgedruckt haben.
Ausserdem sagt die Studie, dass Vit D hilft!!
Zwar nur ein kleines bischen, aber ohne zu verstehen, was die Buben da treiben, ist diese Aussage schwer abzuschätzen.
LG
Maru