Dr. sc. med Bodo Kuklinski (Praxis in Rostock): „Mitochondrien“ / Auszüge:
Hochdosis Vitamin-c i.V. (Infusion von 22 – 50 g) erzeugt in Tumorzellen – nicht in gesunden Zellen – toxisches Wasserstoffperoxid. In geringen Dosierungen hemmt Vitamin C in Zellkulturen (außerhalb des Körpers / in vitro) die cytotoxische Wirkung von Chemotherapeutika. (So viel zur Differenzierung betr. der Aussage des Arztes in der Klinik.)
Dichloressigsäure (DCA):
Tumorzellen gewinnen ihre Energie durch Vergärung von Glucose bzw. Pyruvat zu Milchsäure. DCA hemmt die PDH-Kinase. (PDH=Pyruvat-Dehydrogenase) Pyruvat gelangt dann wieder in die Mitochondrien der Krebs-Zelle und kann dort abgebaut werden. Die Mitochondrien werden wieder aktiv mit der ATP-Bildung und leiten damit die Apoptose (programmierter Zelltod) ein. Wenn Pyruvat wieder im Citratyclus metabolisiert werden kann, entsteht zwangsläufig kein Laktat. Das entzieht der Tumorprogression ein zweites Standbein. // Tiamin (bevorzugte Form: Benfotiamin) und Alpha-Liponsäure sind Cofaktoren der PDH. (3 x 100 – 200 mg Benfotiamin und 3 x 200 mg Alpha-Liponsäure täglich.) // Dosierung: 1 g Natrium-Dichloressigsäure wird meist als 10 %ige Lösung angeboten und entspricht so 1,1865 g Natriumdichloracetat. 25 mg DCA pro Kg Körpergewicht verteilt auf 3 Einzeldosen pro Tag alle acht Stunden. Vor einer DCA-Therapie sollte möglichst eine Woche mit Gemüsebrühen oder Gemüsesäften (3/4 Liter pro Tag) gefastet werden, um die Sirtuine hoch zu regulieren, um die Mitochondrien auf Vordermann zu bringen.
Weitere Mikronährstoffe, die zur Vermeidung von Stoffwechselblockaden unbedingt erforderlich sind:
Ubiquinol: bis zu einem Wirkspiegel von mind. 2,5 mg/l
L-Carnitin: 3x250 mg
Benfotiamin: 3 x 150 mg
Acetyl-GSH (GSH: reduziertes Glutathion): 2x100 mg (Nicht bei Chemotherapie!)
Cystein: 1 x 200 mg
Außerdem günstig:
Na-Selenit: Erzeugt nur in den Tumorzellen toxisches Selen-Diglutathion, die Fähigkeit zum Abbau von Wasserstoffperoxid – zuvor durch Vitamin-C in der Tumor-Zelle erzeugt - in der Krebs-Zelle wird blockiert.
Riboflavin
Bei nitrosativem Stress:
Adenosylcobalmin: 1 x – 2 x 500 µg
Biotin: 1 x 2,5 mg
Folsäure: 1 x 400 µg
Magnesium: 3 x 300 mg (als Citrat)
Begleitende Empfehlungen bei Chemotherapie:
Unmittelbar vor der Chemotherapie sollten 1000 bis 2000 Mg Natriumselenit über Trinkampullen oder eine Kurzinfusion verabreicht werden. Da zahlreiche Chemotherapeutika Mitochondrien-Komplexe hemmen, müssen Defizite an Magnesium, Vitamin-D, Vitamin K, Omega-3, Vitamin B 2, Mangan, Kupfer, Selen und Zink korrigiert werden.
Test bei Prof. Bojar, Hans-Günther-Sohl-Str. 12m, 40235 Düsseldorf: (ca. 1300 € / privat):
Verschiedene Substanzen – u. a. DCA und diverse off-label Medikamente – werden mit 25 ml EDTA-Blut auf Sensitivität gegenüber den Krebszellen außerhalb des Körpers (in vitro) geprüft. „www.prof-bojar.de“