Forum: Gesundheit - Vitamin D und K2
Mega Vitamin K2 mit 45 mg = 45.000 mcg Vitamin K2-MK4.
Grund für diese Megadosis?
Dazu habe ich die KI befragt:
"Der Grund, warum so hohe Dosen von Vitamin K2-MK4 angeboten werden, liegt vor allem an den unterschiedlichen Eigenschaften der Formen K2 (MK-4 vs. MK-7) und dem, was damit erreicht werden soll — nicht weil so viel einfach „standardmäßig“ nötig ist:
1. Unterschied zwischen K2-MK4 und K2-MK7
Vitamin K2 gibt es in mehreren Formen:
MK-7 – lange Halbwertszeit im Blut, stark bioverfügbar, wirkt auch in niedrigen Mikrogramm-Bereichen (z. B. 100–200 µg pro Tag).
MK-4 – kurze Halbwertszeit, wird schnell verwertet und abgebaut. Deswegen gelangt wenig davon ins Blut, selbst wenn man es einnimmt.
Weil MK-4 so schnell verarbeitet wird, wird es häufig in sehr viel höheren Mengen dosiert, wenn man einen starken Effekt erzielen will — in manchen Studien bis zu 45 mg pro Tag, ohne dass signifikante Nebenwirkungen beobachtet wurden.
Klinische Verwendung großer Dosen
In Japan wird MK-4 in 45 mg/Tag-Dosen medizinisch (nicht nur als Nahrungsergänzung!) eingesetzt, z. B. zur Unterstützung der Knochenmineraldichte bei Osteoporose.
Auch in anderen Studien wurde gezeigt, dass niedrigere Dosen von MK-4 kaum im Blut messbar sind, weshalb man bei therapeutischen Zielen höhere Dosen nutzt.
Bioverfügbarkeit und Wirkmechanismus
Ein Grund für die hohe Dosierung ist:
MK-4 braucht viel mehr Menge, um im Gewebe zu wirken, weil es schnell abgebaut wird und weniger im Blut zirkuliert.
Studien zeigen, dass niedrige Mikrogramm-Dosen von MK-4 nicht ausreichen, um die Aktivierung bestimmter Vitamin-K-abhängiger Proteine (z. B. Osteocalcin für Knochen oder Matrix-Gla-Protein für Blutgefäße) effektiv zu steigern.
Sicherheit
Vitamin K2 allgemein gilt als relativ sicher, und für MK-4 wurden sogar Studien mit bis zu 45 mg pro Tag ohne toxische Effekte beschrieben. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat allerdings keine offizielle Höchstdosis festgelegt.
Wichtig: Wenn man Blutgerinnungsmedikamente (z. B. Warfarin) einnimmt, unbedingt mit einem Arzt sprechen, da Vitamin K die Wirkung dieser Medikamente beeinflusst.
Kurz gesagt
Ein Produkt mit 45 mg Vitamin K2-MK4 ist keine „Fehlangabe“ oder Überdosierung im klassischen Sinne — sondern basiert auf:
der besonderen Pharmakologie von MK-4, die hohe Dosen braucht, um Effekte zu zeigen
klinischen Studien, die genau diese Dosis verwendet haben.
dem Ziel, vor allem Knochen- und Gewebe-Effekte zu unterstützen."
Hallo Daisy,
ich kenne mich mit der Faktor V Leiden Mutation nicht aus aber ich bewege mich schon ziemlich lange auf dem Gebiet der ... Selbstheilung (?) und ich habe in diesen Jahren ein paar Dinge gelernt, die mir auf diesem Weg geholfen haben. Ich habe irgendwann verstanden, dass ich niemals einem Arzt, auch einem Dr. Strunz, blind vertrauen sollte. Ich gehe zum Arzt, wenn ich Wissen benötige. Ich höre ihn an, ich merke mir was er sagt aber ich hinterfrage jede einzelne Information die aus seinem Mund kommt.
Mit welcher Begründung solltest du auf Vitamin K verzichten? Was soll in Deinem Körper Schlechtes passieren, wenn du zusätzliches Vitamin K einnimmst?
Ich persönlich höre schon lange nicht mehr auf solche, meist sehr allgemeinen, Ratschläge. Ich teste sowas selbst. Ich habe das z.B. mit Vit. D. gemacht. Ich habe vor einer Weil über viele Monate 40 000 IE täglich über die Mundschleimhaut eingenommen (auch im Sommer) und weißt Du was passiert ist? Garnichts! Dieses Experiment brachte leider keine fühlbaren Vorteile aber auch keine Nachteile. All die propagierten Nebenwirkungen inkl. der Hyperkalzämie, sind nicht aufgetreten. Auch meine Leberwerte haben sich nicht verschlechtert, es war einfach nur völlig unspektakulär.
Ich an Deiner Stelle würde zusammentrage, was Schlimmes bei einer zusätzlichen Supplementation von Vitamin K passieren kann. Und wenn es durch Blutwerte & Co. möglich ist, dieses zu überwachen, dann würde ich mit einer kleinen Dosis starten und schauen ob tatsächlich etwas schiefgeht. Falls sich dann herausstellen sollte, dass sich etwas verschlechtert hat, dann setzt Du es einfach ab.
Viele Grüße, Lisa
Hallo Sabine,
ich befürchte, dass in den heute verkauften Lebensmitteln nicht mehr so viele Vitamine enthalten sind, wie das tatsächlich mal der Fall war. Sowohl die Land- als auch die Viehwirtschaft ist nicht mehr das, was die mal waren. Die Böden sind von jahzehntelanger Ausbeutung ausgelaugt. Die meisten Tiere, die wir heute zum Verzehr verkauft bekommen, werden mit Mais, Weizen und Soja gefüttert. Hühner z.B. ernähren sich eigentlich von Samen und Insekten. Wo sollten da die Nährstoffer herkommen? Aus der Sojabohne? Das bezweifle ich ganz ganz arg. Das Bild, welches die meisten Deutschen von der Land- und Viehwirtschaft haben, entspricht nicht der Realität. Und als ein Mensch, der seit mehr als 10 Jahren auf dem Land lebt, kann ich das nur bestätigen.
Viele Grüße, Lisa
Guten Morgen zusammen,
Sabine, bei der Blutanalyse vor 8 Jahren bei Strunz kam bei mir auch ein Vitamin K-Mangel heraus, obwohl ich auch damals schon gern tierisches Fett gegessen habe. Und Vitamin K2 (MK4) kommt ja vor allem im tierischem Fett vor. Vor allem im Fett von Weidetieren, die K1 viel effektiver umwandeln können als wir. Die Versorgung muss ja auch sicher gewesen sein außerhalb von Asien und bevor es Sauerkraut und Natto gab.
Weiß jemand, wie das bei Käse ist - MK4 oder MK7 wegen der Fermentation oder beides???
In diesem Zusammenhang fiel mir auch der Satz in der News auf: " MK4 wird nach wenigen Stunden ausgeschieden, MK7 bleibt bis zu drei Tage im Blut messbar."
Was heißt denn "ausgeschieden"? Kann es wirklich sein, dass die tierische Variante, also unsere eigene, weniger bioverfügbar ist? Oder ist es vielleicht vielmehr so, dass MK4 viel schneller verbraucht, in die Zellen aufgenommen wird und deshalb im Blut nicht mehr nachweisbar ist? (Das habe ich, glaube ich, bei Robert Krug gelesen)
Daisy, zur Osteoporosevorbeugung ist neben Vitamin D, K2, A und viel Eiweiß auch angemessene Beanspruchung der Knochen nötig: Stöße beim Gehen oder Laufen, Schwimmen oder Radfahren bringen da nichts. Bei höherer Thromboseneigung durch die Faktor V Leiden Mutation ist es sicher wichtig, wie bei hohem LPa auch, die Gefäßwände möglichst gesund und stabil zu erhalten durch optimale Versorgung mit v.a. Vitamin C, Kollagen/Gelatine. Und schädliche Einflüsse durch Zucker, oxidierende hochungesättigte Öle und kleine Partikel (Rauch, Feinstaub usw.) weitgehend zu meiden.
VlG Uli
Was mich immer wieder irritiert ist, dass mir oft geraten wird auf Vitamin K Substituion zu verzichten weil ich Faktor V Leiden Mutation habe. Allerdings nehme ich keine Blutverdünner! Ich habe die Diagnose Osteopenie und würde gerne meine Knochen bestmöglichst unterstützen. Wer kann da für Klarheit sorgen. Die heutige "News" war gut, aber leider nicht zu meinem Thema.
Hallo Sabine,
leider enthält unsere Nahrung häufig nur Vitamin K1 (z.B. Kohlgemüse) und sehr selten Vitamin K2 (z.B. Sauerkraut, Natto etc.). Bestimmte Darmbakterien können Vitamin K1 in Vitamin K2 umwandeln, aber unserem Mikrobiom mangelt es häufig an diesen Bakterien. Durch den häufigen Verzehr von fermentiertem Gemüse kannst Du Vitamin K2 auch ganz natürlich zuführen, aber in den meisten Fällen wird die tägliche Gabe von 200 - 400 Mikrogramm Vitamin K2 empfohlen (NEM). Viele Grüße!
Roger
Hallo,
warum wird empfohlen Vitamin D mit K2 einzunehmen? Nimmt man K2 nicht schon ausreichend durch die Ernährung mit auf?
Danke!
Sabine