04.04.2023
Was kann man Dir nun raten? Ich habe selbst Krebs seit über 5 Jahren und mich sehr ausführlich damit beschäftigt – welche NEMs nimmt man bei Krebs. Im Prinzip bin ich der Meinung, dass man immer alles ausgleichen sollte, was fehlt. Und das bekommt man am besten mit einer Messung heraus ;-) - wie der Doc immer sagt. Jedoch habe ich auch noch HPU, eine angeborene Stoffwechselstörung, bei der Vitamin B6, Zink und Mangan verloren geht und man das ausgleichen muss. Weil ich Brustkrebs habe und Krebs der Fertilitätsorgane jodmangelbedingt ist, nehme ich seit dem auch Jod ein, und zwar 50mg täglich. Bisher habe ich keine Metastasen.
Es gibt ein Buch, in dem unzählige Studien zusammengetragen sind, ähnlich wie bei dem Buch „Zucker, Blut und Brötchen“ von Robert Krug. In diesem Buch hat eine Krebs-Betroffene mit Krebs im Stadium IV, also „unheilbar“ und von der Schulmedizin aufgegeben, alles zusammengetragen was sie finden konnte zum Thema Krebs und Stoffwechsel. Es heißt „Den Krebs aushungern ohne selbst zu hungern“ und ist von Jane McLelland. Sie hatte Krebs in den 1990er Jahren und lebt heute immer noch. Sie hat herausgefunden, dass sich der Krebs andere Stoffwechsel-Wege sucht, wenn man ihm einen abschneidet – zum Beispiel, wenn man keinen Zucker (= KH) mehr isst. Man muss alle diese Wege zugleich abschneiden, wenn man krebsfrei werden bzw. bleiben will. Jede übliche Krebstherapie beseitigt nur die Tumore, nicht aber die Krebs-Stamm-Zellen, aus denen sich Krebs speist. Deshalb kommt er so oft wieder, wenn man Chemo, Bestrahlung etc. erfolgreich überstanden hat.
Ich habe über ein Jahr lang nur keto gegessen (und das ohne Fett, weil ich abnehmen wollte). Ich habe zwar 30 kg abgenommen, aber der Krebs ist in dieser Zeit enorm gewachsen. Jetzt ernähre ich mich „plant based keto“ also vegetarisch mit manchmal Fleisch und viel mehr Fisch (was mir überhaupt nicht passt, aber es scheint mir zu bekommen, denn der Krebs schrumpft). Ich nehme eine Reihe Medikamente ein im Off-Label-Use, Hormone und eine Menge NEMs ein, darunter auch Vitamin A, alle Bs und vieles mehr. Eisen nehme ich nur, wenn ich direkt anschließend Vitamin-C-Infusionen (Hochdosis nach Riordan) bekomme. Krebs benötigt Eisen um zu wachsen. Das kann man sich gezielt zunutze machen.
Worüber ich noch grübele ist, dass angeblich Methionin – das ja die Krebs-Gene stumm stellt wenn man noch gesund ist – den Krebs füttert, wenn man ihn schon hat. Deshalb haben viele Krebs-Betroffene Erfolg mit einer vegetarischen = methioninarmen Ernährung. Ich hätte gern gewusst, was der Doc dazu sagt.
Dir und Deinem Vater alles Gute!
LG, Judy