Eine pflanzenbasierte Ernährung soll tatsächlich das Risiko für schlimme Verläufe mindern, das heißt aber nicht, dass man nicht auch LowCarb essen kann, beides gleichzeitig wäre doch ideal. Viel Gemüse und vor allem für den Darm gesundes Gemüse wie Kohl, Spargel, Chicoree oder Lauch unterstützen das Immunsystem im Darm. Meine Mahlzeiten bestehen mengenmäßig aus soviel Eiweiß wie ich brauche, und dann füge ich dazu noch Obst und Gemüse hinzu, soviel ich schaffe zu essen, das hat ja kaum Kalorien. Der Eiweißteil ist dann mengenmäßig der viel kleinere Teil der Mahlzeit. Ich denke mal LowCarb erhöht nur dann das Risiko, wenn man wenig Gemüse und Obst dazu isst oder viel rotes fettes Fleisch. Man muss ja auch kein kohlenhydratlastiges Gemüse essen wie Kartoffeln oder Kürbis. Aber das Problem ist eher, dass die Kohlsorten, Lauch und die anderen kohlenhydratarme Gemüse schon zeitaufwändiger zu kochen sind als Kartoffeln. Ein Tipp wäre dafür, sich TK-Gemüse zu holen, wie z.B. Broccoli und den kann man dann auftauen und im Dampfgarer dünsten und das mach kaum Arbeit. Oder Suppen kochen, die mehrere Tage lang gegessen werden können.
Viele Menschen die ich kenne und die LowCarb nicht gut finden, sehen alles andere als gesund aus und haben meist auch Übergewicht, vor allem die Älteren. Es gibt ja nun auch diesen Bericht, dass eine KI herausgefunden hat, dass hoher Blutzucker das größte Risiko ist einen schweren Verlauf zu haben bei Covid-19.
Oder noch anders gesagt, wer hauptsächlich Pommes, vegetarische Müsliriegel und Kekse voll Zucker und vegetarische Spagetti isst ohne Grünzeug hat mit Sicherheit keinen gesundheitlichen Vorteil bei Covidverläufen, obwohl es noch so vegetarisch ist. Ohne die genaue Zusammensetzung der Diäten in dieser Untersuchung sind mir die Aussagen alle zu wischiwaschi, da kann man gar nicht wirklich drüber urteilen.