17.10.2017
"Und glauben Sie endlich dem jungen Mann, der damals 40 Tage in die Wüste ging und …. ketogen aß."
Bei Matthäus heißt es:
Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.
Und bei Lukas:
Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.
Ketose vermutlich ja, aber "ketogen aß" eher nein.
"Jedenfalls sein Gehirn sicher nicht mehr mit Zucker sondern mit körpereigenen Ketonkörpern ernährt hat."
Sehr wahrscheinlich; für eine begrenzte Zeit (die 40 Tage).
Aber es heißt auch "Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt." (Matthäus) bzw. "Der Mensch lebt nicht nur von Brot." (Lukas)
Also nicht nur, aber schon auch von Brot (glutenarmes Fladenbrot?).
"In der Fachsprache: Adaptierte Ketose. Sie nehmen mir das immer viel zu ernst. Das ist doch nur ein Hilfsmittel. Meinetwegen für kurze Zeit. Für einige Wochen."
Eine Klarstellung, die von Vielen leider all zu oft übersehen wird.
"Ketonkörper verlangsamen Ihre Gehirnströme. Genauso wie Meditation. Präzise der gewünschte Effekt."
Als Entspannungs- / Regenrationsphase sicher gut und sinnvoll.
Das würde bedeuten, dass es durchaus vorteilhaft ist, morgens nüchtern zu meditieren, bzw. erklärt die angenehme Wirkung eines meditativen Nüchternlaufs. Zwei mental entspannende Effekte können synergistisch zusammen wirken und man kann entspannt und streßfrei in den Tag starten.
Schöne News.
Entspannte Grüße,
Thorsten