Forum: Mental - News 20.2.2026: Menopause - neue Großstudie

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo Patricia,

dann war bei dir der Wechsel auch nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. 

Und Hormone allein haben oder hätten (?) dich da auch nicht gerettet, oder?

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Patricia 96 Kommentare Angemeldet am: 23.12.2024

ICH!

Ich bin eine dieser Frauen, die enorm gelitten hat. Stimmungsschwankungen, depressive Zustände, Brustspannungen und, das allerschlimmste: Hitzewallungen. 30-40 pro Tag (& Nacht). Nicht in den Griff zu bekommen! Ich hatte (ohne Witz!) schon an Suizid gedacht. Es war so schlimm. Und ging ca. 2-3 Jahre lang.

Auch ich zu damaliger Zeit: ca. 70 kg Übergewicht, extreme Zuckersucht, Pommes& Nudeln waren meine tägliche Nahrung, außer Salami kaum Eiweiß, keine, nicht mal minimale Bewegung, ständiger Streß da sehr verantwortungsvoller Job.

liebe Grüße
Patricia (ohne D.)

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Roger 1512 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo liebe Uli,

einige Frauen leiden massiv unter dem Hormonmangel (auch psychisch) und so wäre bei einer extremen Beschleunigung der Alterung, Osteoporose sowie kognitiven Einschränkungen in Absprache mit dem Arzt evtl. eine Therapie mit bioidentischen Hormonen zu empfehlen. Sobald die Ursachen für die Beschwerden beseitigt wurden (z.B. stille Entzündungen, ein gestörter Säure-Basen-Haushalt, psychischer Dauerstress, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel etc.), kann man die Hormone bei Bedarf langsam wieder ausschleichen. Viele liebe Grüße und eine schöne (sonnige) Woche!

Roger

 

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Liebe Roger, 

was meinst du denn mit schweren Fällen? 

Das ist doch gerade der Punkt, den ich hervorheben will: Frauen nach der Menopause sind keine defizitären Wesen, denen die Hormone ihrer Eierstöcke zu Glück, Gesundheit oder für das Gehirn fehlen! 

Nein, Frauen können eigentlich voller Energie und gesund in den neuen befreiten Lebensabschnitt starten. Wenn sie Stress abbauen, Nährstoffe ergänzen und Vorurteile überwinden können. 

Die notwendigen Hormone bekommen sie, am besten mit genug Cholesterin als Ausgangsmolekül in der Ernährung (tierisches Fett!) - wie Männer und Kinder auch - überwiegend aus der Nebenniere. 

Wir haben hier schon Aprilwetter mit Wind, Sonne, Regen, oft gleichzeitig.

Uli

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Roger 1512 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo liebe Uli,

hier kann ich nur zustimmen, denn eine entzündungsarme Ernährung und das Bewegungstraining fördern u.a. die Hormonsynthese. In schweren Fällen ist evtl. eine Therapie mit bioidentischen Hormonen sinnvoll (u.a. bessere kognitive Fähigkeiten). Viele liebe Grüße und ein schönes (sonniges) Wochenende!

Roger

 

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Lebensstil hat sicher etwas damit zu tun!

Im Jahr meiner letzten Regel bekam ich hefitge Reizdarmbeschwerden - LowCarb mit genug Eiweiß hat meinen Darm beruhigt, ich habe endlich die paar überflüssigen kg verloren und die Stimmungsschwankungen, die mich seit Jahrzehnten plagten, verschwanden und schlafen konnte ich auch besser. 

Nicole, warum nimmst du denn Frauen Balance? Das basiert ja auf derselben Annahme, dass Hormone ersetzt werden sollen - wenn auch in "natürlicher" Form von Isoflavonen aus dem Rotklee. 

Soja-Isoflavone stehen in Verdacht, die Schilddrüse zu beeinträchtigen. Gegenüber der normalen Dosis von 2mg täglich erhöht die Vegetarier-Dosis von 16 mg ist die Gefahr eine Schilddrüsenunterfunktion zu entwickeln (für gefährdete Personen mit grenzwertiger Unterfunktion) um das dreifache. 

Und wenn zu den  8 g aus den Frauen Balance Tabletten kommst du da schon nah dran, wenn du sonst auch noch Soja isst. Siehe hier bei Georgia Ede: Foods that cause Hypothyroidism. Das scheint nun nicht so gravierend - aber, wie G. Ede schreibt, wenn so etwas über einen Inhaltsstoff von rotem Fleisch bekannt würde, gäbe es sofort eine große Überschrift in der NY Times (und überalls sonst auch).

Ebenfalls schönes Wochenende! 

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Agathe 39 Kommentare Angemeldet am: 05.06.2020

Guten Morgen,  auch ich kann diesen Text auch nicht so ganz nachvollziehen.  Lt. meiner Frauenärztin sind nur 20% Frauen von den großen Problemen der Wechseljahresbeschwerden betroffen. Es liest sich aber immer so, also ob es alle wären. Und wieso heißt es Menopause? Geht es hinterher genauso weiter wie vorher? Natürlich nicht! Ich bin jetzt 70 Jahre alt und bin ohne nennenswerte Störungen da durch. In meinem Umfeld sind auch fast alle so durch. Vielleicht haben Ernährung und Lebensstil auch etwas damit zu tun, obwohl ich damals noch wenig über die Bedeutung der Vitamine, Mineralien usw wusste. Viele Grüße und ein schönes Wochenende 

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Nicole C. 438 Kommentare Angemeldet am: 27.06.2019

Liebe Uli,

ich, fast 55, bin von diesen News auch enttäuscht. Ich habe zum Glück keine Hitzewallungen (nehme das Frauenbalance hier aus dem Shop), keine Schlafstörungen - ganz im Gegenteil, ich schlafe wie ein Stein und keine Stimmungsschwankungen. Ich ernähre mich großteils LC und schaue, dass meine metabolische Flexibilität durch gelegentlich Kohlenhydrate aufrecht bleibt :)

Wichtig sind auch entspannte und gelassene Großmütter, die sich aufgrund ihrer Erfahrung gut um die Enkeln kümmern können.  Ich hoffe, dass ich dann später auch so weit bin und keine Angstzustände und Panikattacken nach den Wechseljahren habe (so wie sie das beschreibt).

liebe Grüße, Nicole

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo liebe Frauen (und Männer),

diese News finde ich ziemlich enttäuschend, weil Frau Kaufmann leider nicht den Blick hebt, um über den westlichen/europäischen Tellerrand hinaus zu schauen.

In Japan z.B. erleben Frauen die Menopause nicht so wie viele von uns. Dort geht höheres Alter mit einem Statuszuwachs einher und nicht wie bei uns eher mit der Vorstellung nun alt und nicht mehr attraktiv zu sein/werden. Hier zu hören von Jörg Spitz und Hartmut Schröder: Menopause und lokale Biologie 

Außer uns Menschen gibt es nur ein paar Walarten, bei denen die Weibchen ihre fruchtbaren Jahre (und die Männchen!) um viele Jahrzehnte überleben. Dieses Phänomen hätte sich nie entwickeln können, wenn die Weibchen mit körperlichem und geistigen Verfall der Gemeinschaft zur Last gefallen wären. Im Gegenteil: Ältere Weibchen / Großmütter fördern sowohl bei den Walen als auch bei den Menschen das Überleben und die Fitness ihrer Nachkommen. Nach den Wechseljahren sind wir befreit von der Last Kinder zu bekommen und können uns mit voller Kraft neuen Aufgaben zuwenden! 

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang das Buch von Dr. Elizabeth Bright "Good Fat is good for women - Menopause", die auch beoabchtet, dass die Frauen, die mit Menopause-Symptomen kommen immer jünger werden. The Truth about menopaus and why women need fat

Sie hebt hervor, dass sowohl Männer als auch präpubertäre Mädchen Östrogen brauchen und in ausreichendem Maß produzieren. In der Menopause fallen nur die Eierstöcke als Östrogenquelle weg und damit nur ein kleiner Teil, der leicht kompensiert werden kann. 

Sie stellt fest, dass Menopause-Symptome eigentlich alle auf Stress und Nährstoffmängel zurückzuführen sein können. Vitamin D, z.B. und Fett: Vitamin D und alle anderen Steroidhormone brauchen Cholesterin, auch aus der Ernährung - und tierisches Fett wird von vielen, vor allem gesundheitsbewussten Frauen, die schlank bleiben wollen, immer noch gemieden. 

Osteoporose lässt sich durch Vitamin D, K2 (ebenfalls aus tierischem Fett), Mineralstoffe, Bewegung und vor allem auch austreichend Eiweiß vermeiden - Östrogen aus einer Hormonersatztherapie allein kann da nicht viel ausrichten. 

Ich habe mich früher gewundert, warum ich keine der typischen Wechseljahressymptome hatte - keine einzige Hitzewallung. Dass ich tierisches Fett, Butter und Sahne nie gemieden habe, könnte eine Erklärung dafür sein. 

Sonnige Februargrüße

Uli

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