26.06.2023
Liebe Angela,
was Sterne schon schrieb, in die Natur zu gehen, zu laufen auch wenn man sich dazu zwingen muss, ist sehr wichtig.
Am besten ist es, wenn man noch einen Menschen findet, der mitgeht und mit dem man reden kann. Vielen Menschen hilft es, wenn sie in einer Selbsthilfegruppe oder einem Trauercafe Menschen finden, mit denen sie ihre Trauer teilen können.
Was NEMs angeht, können die helfen, wenn es Versorgungslücken gibt. Also so ähnlich, wie wenn man den Körper nach einer Verletzung oder OP unterstützen kann. Hilfreich kann dazu noch griechischer Bergtee sein ebenso wie Safranextrakt.
"Beschleunigen" kann man diese Heilung aber nicht. Die meisten Menschen brauchen einige Monate, bis der seelische Schmerz nachlässt.
Dabei spielen auch die Todesumstände des Verstorbenen eine Rolle.
Professionelle Hilfe kann man sich bei einer in EMDR ( Desensiblisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegung) ausgebildeten Fachkraft holen. https://emdria.de
Die Krankenkassen bezahlen das aber meist erst nach 6 Monaten.
Wenn du Erfahrung mit Meditation hast, ist Laufmeditation auch ein hilfreiches Ansatz.
Alles Gute für Dich und deine Familie
LG Juliane