06.01.2022
Hallo zusammen,
es geht um jemanden, der im Kleinkindalter beide (laut Erinnerung liebevolle) Eltern verloren hat. Anschliessend kam er zu ständig wechselnden Familien, hat dort Gewalt erlebt und vorallem das Gefühl nicht erwünscht zu sein. Er hat sich im Laufe der Jahre bei neuen Pflegefamilien versucht darauf einzustellen und eine Rolle zu spielen, um zu gefallen und in der Pubertät kam dann das rebellische zum Vorschein.
Das Problem ist jetzt, dass derjenige nicht wirklich bindungsfähig ist. In einer Partnerschaft kann er nicht vertrauen, hat ständig das Gefühl abgelehnt zu werden, rutscht ins negative Gedankenkarussel. Das zieht sich von einer Beziehung zur anderen. Über 10 Jahre Psychotherapie haben daran nichts geändert und die Schulmedizin (d.h. die Therapeuten) geben allmählich auf.
Gibt es hier denn Alternativen? Wobei die schon irgendwie wissenschaftlich fundiert sein sollen. Esotherik, Homoöpathie etc. wurden auch über Jahre probiert, ohne Erfolg. NEM+gesunde Ernährung+regelmässiger Sport sind bereits am Start, seit Jahren. Das hilft in gewisser Weise, ändert aber nichts an den negativen Glaubenssätzen. Mitunter reicht ein falscher Blick, um eine Erinnerung zu wecken und die Stimmung kippen zu lassen.
Bin für jeden Tip dankbar!