02.12.2017
Auf das Thema Tryptophan zur Behandlung von Depressionen hat mich Doc. Strunz schon vor ~15 Jahren gebracht (Bücher). Hat bei mir leider nie wirklich funktioniert. Hab‘s dann irgendwann aufgegeben.
Doc Strunz hat letztens dazu eine News geschrieben. In der News findet sich auch ein Link auf eine sehr interessante Seite. Ich beschäftige mich schon Lange mit dem Thema und habe daher ein Bisschen Vorwissen.
Der Autor befasst sich hautsächlich damit, was zu tun ist, um mehr Tryptophan ins ZNS zu bekommen, und führt dazu auch wissenschaftliche Studien an. Weiter unten findet sich dann der Satz: „Verschiedene kontrollierte Studien zeigen, dass einzelne Patienten auf eine Beeinflussung des Serotoninsystems durch Tryptophan-Gabe nicht ansprechen (Jans et al. 2007).“ Das kann ich bestätigen. Ich bin anscheinend einer dieser „einzelnen Patienten“.
Leider denk der Autor hier nicht weiter. Es geht nicht nur darum möglichst viel Tryptophan ins ZNS zu bekommen, es müssen auch die Stoffe da sei, die notwendig sind, damit aus Tryptophan Serotonin wird! Dazu zählt auch Zink! Das war bei mir das Problem.
In einer früheren News hat der Doc eine Studie erwähnt, bei der man zeigen konnte, dass man bei Menschen die auf SSRIs nicht ansprechen, mit einer zusätzlichen Gabe von Zink eine Wirkung erziehen kann. Zink ist notwendig für die Serotoninsynthese. Ohne Zink kein Serotonin. Dann nützen auch SSRIs nichts. Das Gleich gilt auch für Tryptophan. Bei mir funktioniert das allerdings erst bei einer Dosis von > 70 mg/d. Dann aber wirklich gut!!
Vielleicht hilft das ja jemandem.
LG Uli