03.03.2022
Ja, das sind Dinge, über die ich auch oft nachdenke. Aber ich denke, da ist jeder Mensch ein bischen anders und muss seinen eigenen Weg finden. Irgendwie kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass die Frau Strunz negative Nachrichten überhaupt nicht zur Kenntnis nimmt. Das wäre ein Vorbeileben an der Realität. Aber ich denke, sie wird die glückliche Gabe haben (ob angeboren oder antrainiert) solche negativen Informationen nicht das ganze Leben und Denken überschatten zu lassen.
Wie unterschiedlich die Menschen sind, sehe ich schon an meinem Mann und mir. Er sieht gern jede politische Talksendung (kann er ja gern tun, wenn es ihm wichtig ist), aber er möchte danach oft noch drüber diskutieren. Das kann ich nicht, denn dann komme ich abends nicht zur Ruhe (genau wie in den heutigen News beschrieben). Dann reden wir eben am nächsten Tag drüber.
Zur Zeit übermannt sicher viele das Gefühl der Hilflosigkeit. Und man könnte sich ewig mit negativen Dingen beschäftigen: Ukraine, Klimakatastrophe, Corona, Umweltverschmutzung... Mich zieht das tatsächlich häufig total runter. Dann hilft mir tatsächlich nur, schöne Dinge zu tun, ein schönes Buch, im Garten buddeln, für etwas spenden, was man gut findet, das Kind der alleinerziehenden Nachbarin mal mit in den Zoo nehmen... Das heißt ja nicht, dass man das Negative dieser Welt total ignoriert. So - wie Caddel schreibt: informieren, zur Kenntnis nehmen, mit guten Freunden auch mal drüber diskutieren. Und tun, was man tun kann.
LG Elli