Kidsnews: Eier sind kleine Superhelden für deinen Körper
Eier sehen langweilig aus. Rund, weiß oder braun, liegen sie ruhig im Kühlschrank. Aber innen drin steckt etwas ganz Besonderes. Eier sind nämlich richtig gesund. Vor allem enthalten sie einen wichtigen Stoff in besonders großer Menge. Dieser Stoff heißt Cholin. In keinem anderen Lebensmittel kommt Cholin so viel vor wie im Ei. Und das ist etwas ganz Besonderes.
Cholin ist für Kinder besonders wichtig. Warum? Weil dein Körper und vor allem dein Gehirn noch wächst. Dein Gehirn ist so etwas wie die Steuerzentrale deines Körpers. Mit ihm denkst du, lernst, merkst dir Dinge, bist aufmerksam und kannst dich konzentrieren. Cholin hilft den Nervenzellen im Gehirn dabei, gut miteinander zu sprechen. So können Informationen schneller weitergegeben werden. Das ist super fürs Spielen, für den Sport, fürs Musizieren oder Malen, fürs Lernen in der Schule und sogar fürs Zocken.
Aber Cholin kann noch mehr. Es hilft auch der Leber, einem wichtigen Organ im Bauch. Die Leber sorgt dafür, dass schädliche Stoffe abgebaut werden und dein Körper genug Energie hat. Mit genug Cholin bleibt die Leber gesund und stark.
Außerdem brauchen deine Muskeln Cholin. Muskeln helfen dir beim Rennen, Klettern, Springen und Spielen. Cholin unterstützt die Signale zwischen Nerven und Muskeln, damit sich deine Muskeln gut bewegen können.
Viele Jahre lang dachten Erwachsene, Eier seien nicht so gesund. Man hatte Angst vor dem Fett im Ei. Doch in den letzten Jahren haben Forscher viel Neues entdeckt. Heute weiß man, dass Eier viel besser sind als ihr Ruf. Sie liefern wichtige Nährstoffe, die Kinder und auch Erwachsene gut gebrauchen können.
Wenn dir Eier schmecken und du sie gut verträgst, kannst du ruhig zwei bis drei Eier am Tag essen. Gekocht, gebraten oder als Rührei. Eier sind einfach, lecker und echte Kraftpakete. Eier sind so etwas wie die Superhelden der Ernährung!
Über die Autorin:
"Dr. Kristina Jacoby arbeitet seit 2014 Dr. U. Strunz bei der Erstellung seiner Bücher zu. Besonders fasziniert ist sie von den physiologischen Abläufen im Organismus sowie den Möglichkeiten diese mit Lebensstilveränderungen positiv zu beeinflussen.
Physiologie und Genetik waren ihre Schwerpunkte in ihrem Biologie-Studium, welches sie 2002 abschloss. Von 2004 bis 2010 studierte und promovierte sie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit Meditation und praktiziert täglich.
Das sagt sie selbst zu Ihrer Tätigkeit:
„Jede Krankheit basiert auf Schieflagen im Organismus, die man aufspüren und verändern kann. Davon bin ich überzeugt. Mittlerweile gibt es etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die das bestätigen. Leider ist das Wissen noch nicht in den Arztpraxen angekommen. Daher möchte ich dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesen Möglichkeiten der Heilung erfahren und in die Lage versetzt werden, sie umzusetzen.“"
