Frohmedizin. Die den Menschen nicht vergiftet, die den Menschen keine Angst macht (Beipackzettel, Dutzende Gefahren lauern). Die den Menschen nicht der Hoffnungslosigkeit ausliefert (das „ist halt so“) sondern…. heilt. Eine Medizin, die also das tut, wozu Medizin ursprünglich angetreten war.
Ein Volksleiden. Wird von Ihnen belächelt, von denjenigen – welchen allerdings überhaupt nicht. Die leiden tatsächlich. Stuhlgang nur einmal die Woche? Und dann hart? Die arme empfindliche Schleimhaut da hinten? Genau…
Nenne ich sehr häufig im Gespräch mit Ihnen Ihre Krankheit. Ihren Unfall. Dann, wenn dieses Ereignis Sie zum Nachdenken gebracht hat, Ihnen eine Erholungspause verschafft hat und Sie darauf hin etwas geändert haben. In Ihrem Leben. Es manchmal buchstäblich auf den Kopf gestellt haben.
Gute Ehen werden in der Regel von den Damen dirigiert. In wirklich guten Ehen ist das dem männlichen Part überhaupt nicht bewusst. In der idealen Ehe weiß es das Ehegespons zwar, gibt es aber einfach nicht zu.
Sehr, sehr häufige Klage. Sehen Sie: Das ist Alltag in einer Arztpraxis. Nicht der Gallenstein, der Herzinfarkt oder der Krebs. Nein, nein. Entweder ständige Müdigkeit oder aber Frösteln. Gute Ratschläge gibt’s zuhauf: Wechselduschen, treiben Sie Sport, „halten Sie sich warm“, … denke ich mir immer: Da fehlt nur noch „wandern Sie aus“. In die Kalahari.
Der unbescheidene Wunsch vieler Freizeitsportler. Weg vom Trimm-Trab, hin zum sportlichen, zum flotten Lauf. Einmal mithalten mit den besten im Sportverein. Nun ja… Lässt sich machen.
… welches gelegentlich weh tut. Extra-Schläge produziert. Den Sportler beunruhigt. Völlig zurecht. Dumm nur, wenn der kluge Sportler den Kardiologen aufsucht, gründlich untersucht wird, und nichts gefunden wird. Dumm deshalb, weil er die Beschwerden ja unverändert weiterhin verspürt. Und beunruhigt ist.
Offiziell nicht. Aber mal ganz so unter uns, unter vier Augen? Es geht hier ums Wachstumshormon. Routine-Doping bei Rad-Profis, bei Kraftsportlern, im American Football und selbstverständlich bei den Sprintern.
Wissenschaftlich gesichert ist die Tatsache, dass es im Schnitt 28 Jahre braucht, bis eine medizinische Entdeckung schlussendlich in der Arztpraxis ankommt. Heißt in meiner Sprache: 28 Jahre überflüssiges Leid der Patienten. Weil der Doktor die Zeit nicht hat, um gleich zu lesen.