Mal in einer Hüpfburg gelandet? Mal so getan, man wäre noch ein kleines Kind und einfach mal reingesprungen? Sie kennen diese luftaufgeblasenen Ungetüme, die wie ein Trampolin wirken. Ein ganz sicheres, ohne Verletzungsgefahr, auch für kleine Kinder.
Der Muskel sei, so haben Sie soeben einen Professor der Charité 1905 sagen hören, der Muskel sei eine bessere Sparkasse als Fett. (News vom 20.08.2017 )
Ein merkwürdiger Satz. Der Muskel als Sparkasse? Was wird hier angespart? Weshalb sollte ich? Wie nützt mir das?
War anfangs ein Glaubenssatz. Weil ich sie erleben durfte, Deutschlands Spitzensportler mit ihren Eiweißspiegeln über 8,0 mg%. Ein – Sie dürfen mir glauben – auch in dieser Domaine, auch unter diesen raren Menschen seltenes Phänomen.
Langsam setzt sich auch in Deutschland altes Wissen (Hippokrates) durch: Die Bedeutung der Vitamine ist überragend. Das sind nämlich essentielle Stoffe. Essentiell heißt lebensnotwendig. Wenn eines fehlt, ist der Mensch tot.
Taurin, eine Aminosäure, war in all den Wunder-Ampullen enthalten, die Sie im Osten an jeder Straßenecke kaufen können. Um Ihre Energietanks wieder aufzufüllen. Kleine Fläschchen voller Aminosäuren mit meist grausligem Geschmack.
Ab 30 geht’s bergab. Ein Glaubenssatz. Ein falscher. Zwar zu beobachtende Wirklichkeit auf jeder Hauptstraße, aber dennoch falsch: Nichts weiter als Schlamperei. Von der Natur nicht vorgesehen.
Tatsachen. Fakten. Manchmal, selten genug aufzufinden sogar in der Wissenschaft. In Studien. Eine einzigartige, bemerkenswerte Studie begann kurz nach dem 2. Weltkrieg: Da hat ein Arzt alle Kinder, die zwischen dem 3. und 9. März geboren wurden, erfasst. 13.687. Heute, am Ende der Studie, blieben 5.362 übrig. Die alle 3 Jahre interviewt wurden. Beziehungsweise ihre Eltern.
Das sind so Wünsche. Damit ködern sie Sie, die Motivationsgurus. Aber natürlich auch die Fitnesstrainer. Wer wünscht sich denn nicht mehr Power? Mehr Antrieb? Mehr Energie?
Alles dreht sich ums Testosteron. Wenn man die Evolution, die Natur als unsere Richtschnur akzeptiert. Die Bestimmung auch des Menschen nämlich ist zunächst die Reproduktion. Die Fortpflanzung. Und da braucht es das aggressive Männchen und das nicht so aggressive Weibchen.