Mitmachen. Nicht immer nur mitlesen. Nicht immer nur danebenstehen. Meist mit staunend geöffnetem Mund, meist ungläubig. Mitmachen! Andere machen es Ihnen vor. Und andere sind ja auch nur Menschen.
Gibt´s nur im Märchen. Glauben Sie. Oh nein, darf ich Ihnen lächelnd erwidern: Gibt es auch in einer solch kleinen Provinz-Arzt-Praxis in Mittelfranken. Wo man Ihnen – häufig genug – symbolisch in den Allerwertesten tritt und manchmal gleich sieben Wunderheilungen am Stück produziert.
Haben Sie ein Glück! Dass jetzt der Herbst beginnt, es dämmrich wird, das Wetter umschlägt, es endlich wieder so einladend nasskalt regnet. Schauderwetter. Brrrrr! Pustekuchen: Ihre große Chance, endlich wieder einmal Glück zu spüren.
Weglassen sollten Sie 72%. Erinnern Sie sich? Der westliche Mensch würde 72% Müll verzehren. Tag-täglich. Laut Professor Cordain, Physiologe. Eine Behauptung.
Erinnern Sie sich noch an die News vom 31.03.2016? „Der alte Mann und das Glück“? Da hatte sich der führende Biochemiker unserer Zeit, Professor Ames, mit Autismus beschäftigt. Mit „eingeschränkter Kommunikation“.
Sie verstehen diesen Satz intuitiv. Zurück zur Spontanität, zur Unbeschwertheit, zum „Hüpfgefühl der Seele“. Leicht gesagt. Kann nicht funktionieren. Schließlich tragen Sie jetzt Verantwortung, haben Sorgen, der Stress frisst Sie auf.
Wieviel Glück hinter zwei, drei schlichten Sätzen stecken kann, wird man erst oft ermessen, wenn man die grausliche Vorgeschichte kennt. Also Zusammenhänge. Oft das Privileg ausschließlich des Arztes. Der normale Beobachter registriert allenfalls:
Forever young. Worum geht es hier eigentlich? Geht es hier um Verzicht auf Nudeln? Geht es hier um sich mühsam vier Tage in der Woche um fünf Uhr aus dem Bette quälen und eine halbe Stunde joggen? Geht es hier um das Einwerfen von möglichst vielen Vitaminen? Viele von Ihnen – besonders Kritiker – malen solche abseitigen Bilder.
Weshalb meine kleine Frau mich am Berg überholt? Mit dem Rade? Mir mit kindlichem Jubel meine Grenzen aufzeigen… kann? Ganz einfach: Weil sie die Regeln für Höchstleistung praktisch zu 100% erfüllt. Ich mich dagegen mit 80% begnüge.