Soeben wieder eine Mail mit der ärgerlichen Aufforderung: „Ich lese so viel über Säure/Basenhaushalt, ein ganz wichtiges Thema, und Sie, Dr. Strunz, behandeln das nicht. Weder in Ihren Büchern, noch in Ihrem Blog!“
Das Wörtchen „Ihren“ an dieser Stelle ist Absicht. Wir sollten medizinische Studien nicht kühl, sachlich, mit Abstand lesen. Sondern irgendwann einmal verstehen, dass diese Studien an Menschen gemacht werden. An Mitmenschen. An Ihrer Mutter, an Ihrem Onkel. In Wahrheit natürlich an Ihnen.
Zitat. So Professor Saul vor dem kanadischen Senats-Komitee. Da ging es darum, ob auch in Kanada solche riesigen Vitamin-Shops wie in den USA eröffnet werden sollen. Daraufhin wurden sie.
Wovon hängt die eigentlich ab? Guck ich in die entspannten Gesichter von Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiatern und lerne: Von Citalopram, von Fluoxetin, von Sertralin, von Zoloft, von Amitriptylin… also von Psychopharmaka.
beherrscht sein Leben seit 20 Jahren. Angst vor Herzinfarkt (als Kind Herzrheuma), Angst vor Allergien, Angst vor Menschen, Flugangst, ständig unter Strom, ständig Harndrang.
Es gibt keine eigenständige, isolierte Krankheit. Das gilt auch für sogenannte Kleinigkeiten. Es kann nicht sein, dass Ihre Haare ausfallen, dass Ihre Nägel splittrig sind, dass Warzen wachsen, dass Sie ein Ekzem bekommen… bei gesundem Körper.
Auch andere Ärzte sind skeptisch und versuchen, bittere Wahrheiten hinter Humor zu verbergen. Also ein bisschen angenehm zu verpacken. So lese ich bei René Gräber, Naturheilpraxis, ein paar vergnügliche Sätze zur obigen Überschrift.
Langsam setzt sich auch in Deutschland altes Wissen (Hippokrates) durch: Die Bedeutung der Vitamine ist überragend. Das sind nämlich essentielle Stoffe. Essentiell heißt lebensnotwendig. Wenn eines fehlt, ist der Mensch tot.
Die erste richtungsweisende Arbeit zu diesem noch relativ unbekannten Vitamin stammt aus den Niederlanden (Quelle unten). Aus der sogenannten Rotterdam-Studie. Da wurden 4.807 Patienten 10 Jahre lang „verfolgt“.