Forum: Gesundheit - Corona und mRNA-Impfstoff

 
0 Lesezeichen
Thorsten St. 3582 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Liebe Patricia,

"Da ich gesund bin und mein Körper seit Jahrzehnten viele Viren abgewehrt hat, sehe ich keine Veranlassung, mir etwas einspritzen zu lassen"

Völlig zu Recht. Wir hab ja auch keine Impfpflicht.

"das nicht erprobt ist und mich krank machen könnte."

Nicht erpropt ist durchaus diskutabel. Wann, wie, wie lange, anwie vielen Menschen müsste den deiner Meinung nach so eine "Erprobung" durchgeführt werden, bevor du so etwas als "erprobt" anerkennen würdest?
Zusatzfrage: Welches Medikament/Vakzin erfüllte diese Ansprüche vor der Zulassung bzw. vor der allgemeinen Anwendung?

 

"Weiterhin werde ich alles Notwendige tun für ein gut funktionierendes Immunsystem, da ich mich dann nicht nur wappne gegen Corona-Viren, sondern gegen Vieles mehr."

Ein absolut zu befürwortender Ansatz

"Bisher hat sich ergeben, dass 85% der Bevölkerung bereits Antikörper haben."

Woraus ergibt sich das? Kannst du Quellen oder Studien nennen? Ich unterstelle jetzt mal, du meinst Antikörper, die gegen Sars-Cov-2 wirksam sind, oder?

 

"Eine Zwangsimpfung oder auch eine Zwangsimpfung durch die Hintertür für alle wäre ein fürchterliches Verbrechen der Entscheider."

Eine Zwangsimpfung lehne ich ebenfalls ab, ist aber auch nicht Gegenstand einer gesetzgeberischen Diskussion.
Was sol eine Zwangsimpfung durch die Hintertür sein?

 

"Mit Studien für oder gegen eine schnell zusammengeschusterte Impfung werde ich mich nicht befassen."

Du verweigerst dich Erkenntnissen, nur weil sie deiner Meinung nach in zu kurzer Zeit gewonnen wurden? Ohne Aufbau, Methodik und Qualität zu beurteilen? Und du beziehst da tatsächlich auch Studien gegen Imfung mit ein (die haben/hatten ja noch weniger Zeit)? Auch bloße Behauptungen und Befürchtungen gegen Impfung, die nicht einmal Studiencharakter haben?

LG
Thorsten

Patricia D. 56 Kommentare Angemeldet am: 20.07.2020

Wenn ich eine lebensgefährliche Krankheit hätte, für die es kein Medikament gibt, dann würde ich auch ein noch in der Testung befindliches Medikament nehmen.

Da ich gesund bin und mein Körper seit Jahrzehnten viele Viren abgewehrt hat, sehe ich keine Veranlassung, mir etwas einspritzen zu lassen, das nicht erprobt ist und mich krank machen könnte.

Weiterhin werde ich alles Notwendige tun für ein gut funktionierendes Immunsystem, da ich mich dann nicht nur wappne gegen Corona-Viren, sondern gegen Vieles mehr.

Bisher hat sich ergeben, dass 85% der Bevölkerung bereits Antikörper haben. Eine Zwangsimpfung oder auch eine Zwangsimpfung durch die Hintertür für alle wäre ein fürchterliches Verbrechen der Entscheider.

Mit Studien für oder gegen eine schnell zusammengeschusterte Impfung werde ich mich nicht befassen.



Uwe B. 52 Kommentare Angemeldet am: 12.01.2011

Hallo Claudia,

Du hast recht, wir sollten uns nicht zu sehr in die 60% verbeissen. Wie diese Zahl zustande kam, wissen wir nicht, vielleicht erfahren wir irgendwann ja was Genaueres darüber. Ich finde es aber schon merkwürdig, dass der ein oder andere die Impfung selbst bei solch heftigen Nebenwirkungen noch heftig verteidigen würde.

Für diejenigen, die sich tiefer in das Thema einarbeiten möchten, könnte die Seite der FDA interessant sein:
https://www.fda.gov/advisory-committees/advisory-committee-calendar/vaccines-and-related-biological-products-advisory-committee-december-10-2020-meeting-announcement#event-materials

Da kann man einige Dokumente herunterladen, in "Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee December 10, 2020 Meeting Briefing Document- Sponsor" findet man Informationen des Sponsors "Pfizer and BioNTech" zu dem Studienstand, auch zu Nebenwirkungen. Das ist aber recht umfangreich, ich habe das auch erst überflogen, ich weiß nicht, ob und wann ich dazu komme, mir das näher anzusehen. Außerdem bin ich da eigentlich auch kein Experte, ich muss dann auch immer erst nachforschen, was wäre denn normal, ist das noch OK oder nicht usw.

Ist das eigentlich normal, dass solche Studien vom Hersteller gemacht werden?

Liebe Grüße
Uwe

Thorsten St. 3582 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Nachtrag:

https://www.abendblatt.de/hamburg/article231083350/Corona-virus-schutz-Impfstoffe-sicher-risiken-nebenwirkungen-pandemie-experten-addo-Thomas-Jacobs.html

 

Infektiologin Addo vom UKE und Immunologe Jacobs vom Bernhard-Nocht-Institut zu Wirksamkeit, Risiken und Nebenwirkungen.

[...]

Die renommierte UKE-Infektiologin Prof. Marylyn Addo sagte dem Abendblatt, bei den Informationen über die drei vielversprechendsten Impfstoffe handele es sich bislang größtenteils um „Science by Press Release“ – Wissenschaft per Pressemitteilung. „Die ausführlichen Publikationen liegen uns bislang noch nicht vor. Diese brauchen wir für eine genauere Beurteilung. Es handelt sich hier auch um gewaltige Datensätze“, so Addo.

Es gehöre jedoch zum Prozedere bei den Impfstoffzulassungen, dass die größten Gefahren belegbar ausgeschlossen würden. „Man kann deshalb davon ausgehen, dass die Präparate sicher und eine starke Waffe sind.“
Infektiologin Marylyn Addo hat sich selbst als Probandin einen Impfstoff verabreichen lassen

Bei den bislang veröffentlichten Testreihen der Impfstoffe habe es in keinem einzigen Fall sehr schwere Nebenwirkungen gegeben. Auch die milden und moderaten Symptome halten sich in Grenzen

 

Kein Wort davon, dass es am UKE gehäuft (~60%) zu Schüttelfrost gekommen wäre.

 

Zum ersten Mal kommen bei der Corona-Impfung vor allem sogenannte mRNA-Vakzine großflächig zum Einsatz. Dem Körper wird dabei kein direktes Antigen, sondern ein „Bauplan“ für die Immunantwort verabreicht. Dabei wurden aber auch Befürchtungen laut, die eingefügte RNA könnte das Erbgut der Patienten verändern. Marylyn Addo hält diese Angst vor dem Impfstoff für unbegründet. „mRNA kann nicht ins Erbgut eindringen. Dafür gibt es keine wissenschaftliche Grundlage.“

Für die Infektiologin Addo ist klar, „dass die Impfung für Risikogruppen und medizinisches Personal sinnvoll wäre“

 

LG
Thorsten

Thorsten St. 3582 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

"die 60%  der Probanden mit Schüttelfrost stammen aus dem von mir verlinkten Artikel:

"Frau Prof. Marylyn Addo vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), das an der BioNTech/Pfizer-Impfstudie mitwirkt, hat einem Fachpublikum in mehreren Vorträgen teilweise noch nicht veröffentliche Studienergebnisse vorgestellt. Wie 2020News von Vortragsteilnehmern erfahren hat, haben laut Prof. Addo nach der ersten Impfdosis um die 20% der Probanden Fieber bekommen, nach der zweiten Impfdosis litten bemerkenswerte 60% der Probanden unter teils heftigem Schüttelfrost....""

Was für Vorträge? Wann und wo? Was war das für ein Fachpublikum?
Unterm Strich gibt es für diese 60% Behauptung keine Bestätigung; vorerst also nur behauptetes Hörensagen.

Eine Anfrage an das UKE ist offenbar bis heute nicht beantwortet:

"Der Journalist Jens Wernicke und das wissenschaftliche Team von 2020News haben diesen Vorgang zum Anlass genommen, folgende Presseanfrage an das UKE zu richten:

1. Trifft es zu, dass [...]  nach der zweiten Gabe des Prüfpräparates BNT162b2 am UKE (um die) 60 % der Prüfteilnehmer unter Schüttelfrost litten?

[...]

Frist für die Antworten: 5. Januar 2021. "

Der Wahrheitsgehalt dieser 60% Schüttelfrost Behauptung ist durchaus fraglich.

LG Thorsten

 

Thorsten St. 3582 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Hallo Albrecht,

""Im ganzen Körper? Hast du da weitere Informationen oder Belege zu?"

Du hast ja die Meinung vertreten, dass der durch die mRNA-Impfung ausgelöste Prozess der  als Antikörpergenerator (Antigen) dienenden Spikeproduktion auf die Muskelzellen an der Einstichstelle der Injektion beschränkt bleibe. Woher Du diese beruhigende Sicht hast, hast Du bisher nicht beantwortet."

Diese Sichtweise beschränkt sich nicht nur auf mRNA-Impfstoffe. Und die lokalen Reaktionen (Schwellung, Rötung, Schmerzen) sprechen eben für eine weitestgehend lokale Begrenzung der Reaktionen.

Woher du deine (vermeintlich) beunruhigende Sicht hast, hast du bisher leider nicht beantwortet.

"Ich habe bisher keinen Hinweis gefunden darauf, dass sich das infizierte Antigen auf einen lokal begrenzen Raum im Muskelgewebe beschränkt."

Ich habe bisher keine Hinweise daruf gefunden, dass sich die Antigene / der Impfstoff im ganzen Körper gleichmäßig ausbreitet und wild alle Zellen "befällt".

"Und was passiert dann mit der Zelle, wenn das Antigen die Zelle zur Produktion von Spikeproteinen veranlasst und der Körper erwünschtermassen Antikörper bildet ? Was machen dann die Antikörper mit dieser als infiziert erkannten Zelle ?"

Wenn du so tief in die Thematik einsteigen willst, solltest du bei den entsprechenden Unternehmen/Experten direkt nachfragen.
Du kannst dir aber auch die Frage stellen, "Was passiert mit einer Zelle, die von einem Virus infiziert wird und dieses massenhaft repliziert und zur Infiltration weiterer Zellen freisetzt?".
Antikörper heften sich i.d.R. an das Antigen und markieren/inaktivieren es dadurch.

 

Aktuell gehen die weltweiten Impfungen schon deutlich in den Millionen-Bereich. Und die "Horror"-Meldungen über anhaltende und/oder schwerwiegende Nebenwirkungen sind sehr überschaubar.

Ja, Impfung ist nicht/nie 100% risikolos und man sollte natürlich genau hinschauen, was da passiert und welche Auswirkungen das hat; auch, ob man Indikationen hat, die gegen eine Impfung sprechen (könnten). Ich sehe aber keinen Grund, so dermaßen mit (bisweilen falschen, an den Haaren herbeigezogenen und teilweise erfundenen) Horrormeldungen  Panik und Verunsicherung zu verbreiten. Oft genug werden diese Horrormeldungen und vermeintlichen Impfgefahren auch völlig ohne jede Risikoeinordnung lautstark in Welt posaunt.
Bestes Beispiel: Mutation des menschlichen Genoms durch RNA-Impfstoffe.
Ja, es ist ein theoretisches(!) Szenario vorstellbar(!), das das geschehen kann(!). Dafür müssten aber soviele Randbedingungen passen, dass es extremst unwahrscheinlich wird. Beobachtet oder nachgewiesen wurde dererlei IRL jedenfalls noch nicht (soweit ich weiß). Und selbst wenn diese Gefahr als real einzustufen wäre(!), was sollte die Teil-RNA aus dem Imfpstoff gefährlicher machen, als die komplette RNA aus dem vermehrungsfähigen Virus?

LG Thorsten

Claudia Ri 633 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Kommen die DNA-Vektorimpstoffe bei Sars-Covid 2 zum ersten mal zum Einsatz?

Tatsächlich gibt es bereits einen Impfstoff solcher Art, der gegen Ebola entwickelt wurde.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/10/21/zulassungsempfehlung-fuer-ersten-ebola-impfstoff

LG Claudia 

Claudia Ri 633 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Hallo !

60 % mit Schüttelfrost als Impfnebenwirkung als Insiderwissen während des Verlaufs der Studie. 

Diese 60 % decken sich nicht mit den aktuellen Meldungen über die Impf-Nebenwirkungen.

Mein Verdacht: Diese Zahl beschreibt Probanden, die im Studienverlauf höhere Impfmengen bekommen haben um zu sehen, wie sich verschiedene Mengen des Impfstoffes auswirken.

Die bis jetzt bekanntesten heftigsten Nebenwirkungen hatten einige Geimpfte, bei denen vergessen wurde die Impfflaschen auf 5 Portionen - mit der noch vorhandenen Restmenge kann man auch eine Impfampulle auf 6 Einzeldosierungen auslegen - zu verteilen. Alle betroffenen Personen sind derweil wieder wohlauf. 

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fuenffache-dosis-geimpft-nach-corona-impfpanne-letzte-patientin-aus-klinik-entlassen.68057c55-8476-4800-bf8d-98e4e2e9539d.html

LG Claudia

Thorsten St. 3582 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Albrecht,

vielleicht sind es auch nur bewußte, verunsichern sollende alternative Fakten eines alternativen "Qualitäts"Mediums?!?

Schüttelfrost ist jetzt nicht als Wochen oder Monate später auftretende Nebenwirkung bekannt.

Es wäre also recht kurzfristig nach der Impfung aufgetreten und hätte somit längst Einzug in die Zulassungsunterlagen/-Studien gefunden.

LG Thorsten 

Thomas V. 3099 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

Albrecht, ich gehe davon aus, dass das noch publiziert werden wird. Wie gesagt, ich finde das erstmal nicht besorgniserregend. Für mich ist das eine vorübergehende Impfreaktion, die mir lieber ist, als das Repertoir, mit dem die Realinfektion aufwartet.

Um mal eure Argumente zu nutzen: wenn immer von meinem kompetenten Immunsystem die Rede ist, das beim Normalbürger aufgrund Nährstoffmängel oft suboptimal aufgestellt ist, warum, verblüfft es euch, wenn starke Impfreaktionen auftreten...Stichwort Vitamin D Mangel.

Ich vermute mal, bei gutem D-Status würde es nicht zu der hochschiessenden Reaktion Schüttelfrost kommen. Wie gesagt, nur eine Vermutung. Darum, hätte si einer eine richtige Infektion, dann wartet die Intensivstation...auch meine Vermutung.

Copyright © 2013-gegenwärtig Magento, Inc. Alle Rechte vorbehalten.