Hallo Greg,
zu Deinem Koommentar vom 02.10.
Dieser Rote‐Hand‐Brief betrifft alle biotinhaltigen Arzneimittel zum Einnehmen sowie Nahrungsergänzungsmittel oder diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, die ≥ 150 Mikrogramm Biotin pro Dosiseinheit enthalten, und Arzneimittel zur parenteralen Anwendung, die ≥ 60 Mikrogramm Biotin pro Dosiseinheit enthalten.
Die Überschrift heißt Potentielles Risiko falscher Ergebnisse von Laboruntersuchungen durch Biotininterferenzen.
Also Potentielles Risiko und es sind Hinweise dazu an Ärzte.
Deine Folgerung finde ich auf jeden Fall unpassend:
„...und am besten kein(e)
Leber, Eigelb, Haferflocken, Weizenkeime, Nüsse, Champignons, Sojabohnen, Tomaten, Spinat, Kartoffeln, Fisch und Getreide
essen, denn da ist überall Biotin drin...AAAHHH, JAAAAA
Am besten 3 Tage hungernd zur Blutabnahme gehen...“
Schau erst mal in einer Tabelle nach, wie viel Biotin in den von Dir erwähnten Lebensmitteln enthalten ist. Leber ist ein Ausreißer, aber Leber essen ohnehin nur wenige Leute (ich zweimal im Monat). Und wer dem kürzlich erfolgten Bedauern hier im Forum, dass sich kaum einer mehr traut, rohe Eier in Tiramisu, Mousse au Chocolat, Tiramisu, Pudding usw. zu verwenden, folgt, der wird ohnehin durch die Bindung des Biotins an Avidin eher zu wenig Biotin haben