11.11.2018
Hallo Schoki,
ich bin in keiner Weise medizinisch bewandert und kann hier nur meine eigenen Erfahrungen mitteilen: auch mein Cholesterinwert war ständig zu hoch, in den Jahren 2012- Anfang 2017 im Schnitt bei 290. Strunz sagte, das sei kein Problem (HdL bei im Schnitt 80), meine Hausärztin aber meinte, das sei mir in die Wiege gelegt, da könne ich nicht viel machen und verschrieb mir Statine, die ich aber nie genommen habe.
Ich habe dann Anfang 2017 meine Ernährung dahingehend umgestellt, dass ich die tierischen Proteine komplett weggelassen habe und auf nähstoffreiche, pflanzliche Nahrung geachtet habe, einhergehend mit einem erhöhten Stärkeanteil bei niedrigem Fettanteil (ungefähr in Richtung McDougall oder Fuhrman).
Was soll ich sagen: innerhalb von 6 Wochen sank der Gesamtwert auf 198, ist seit dem stabil bzw.. sogar weiterhin leicht sinkend. Ich glaube, dass mein Cholesterinwert noch nie so niedrig war, seit meine Mutter mich in den 60er Jahren abgestillt hatte. Auch der LdL Wert ist mit aktuell 82 nahezu ideal und somit nur geringfügig höher als der HdL Wert.
Weitere Veränderungen seien nur kurz erwähnt: diese Ernährungsweise fühlt sich vollständig an, d.h. ich kann mich immer satt essen, es gibt keinerlei Heißhunger und mir fehlt nichts. Als fleißiger Freizeitläufer schaffe ich dieses Jahr ca. 2000 km und stelle fest, dass sich meine Leistungs- und Regenerationsfähigkeit mit Mitte 50 auf einem lange nicht gekannten Niveau befindet.
Kurzum: ich könnte mir vorstellen , dass das Problem deiner hohen Werte an den tierischen Fetten liegt, die der Mensch möglicherweise ,zumindest nach meiner Erfahrung, doch nicht so gut verarbeiten kann, wie es immer geglaubt wird.
PS: bei meiner Frau, die ihre Ernährung genauso umgestellt hat, sind die Zahlen noch eindrucksvoller: Gesamtcholesterin in sechs Wochen von 320 auf 182.