Forum:Bluttuning - Omega 3 Index gut, aber AA/EPA Qoutient erhöht

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SK

362 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo,

hier habe ich die Diskussion gefunden.

https://www.strunz.com/forum/gesundheit/omega-3-einnahme-?p=1&limit=10&sort=desc#forum-post-reply-110704

Juliane schrieb damals:

02.03.2025

"Die hohe individuelle Variablität in der Bioverfügbarket macht es praktisch unmöglich, eine Dosis unter therapeutischen Gesichtspunkten als wirksam zu definieren. Dosisempfehlungen von Fachgesellschaften sind höchtens für Bevölkerungen relevant, aber nicht für Individuen (...) Durch eine fettreiche Mahlzeit wird die Bioverfügbarkeit um den Faktor 13 erhöht" sagt Prof. Dr. Clemens von Schacky in einer Interview.

Und weiter

" Leider spukt das Verhältnis Omega-3 zu Omega-6 noch immer in den Köpfen herum (...)Richtig ist, dass wir sowohl  EPA und DHA , aber auch ARA (...) als Vertreter der Omega-6- Gruppe brauchen."

https://www.naturundheilen.de/wissensschatz/artikel/der-omega-3-index/

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SK

362 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo P.M.

bei einer ähnlichen Diskussion vor ein paar Monaten hier im Forum sagte jemand, Prof. Schacky habe gesagt,
nur der Omega3-Index sei wichtig, nicht das Verhältnis AA/EPA.

Das fand ich etwas skurril, weil Omegametrix dieses Verhältnis immer noch ausgibt.

Wenn es Dir ansonsten gut geht und Du an keinen Entzündungen etc. leidest, kannst Du vielleicht auch enfach
darauf verzichten, AA/EPA optimieren zu wollen.

Viele Grüße
SK

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Ole

2098 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Patricia D.

"Arachidonsäure kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor, deshalb ist meine Folgerung, dass man weniger tierisches Fett essen sollte, wenn der Arachidonsäurewert zu hoch ist."

Genau hier liegt deinDenkfehler: Aus einem erhöhten AA-Wert lässt sich nicht automatisch ableiten, dass zu viel tierisches Fett gegessen wurde. Arachidonsäure kommt zwar überwiegend in tierischen Lebensmitteln vor, kann aber vom Körper auch aus der essentiellen Linolsäure gebildet werden. Der AA-Wert wird also nicht allein durch den Verzehr tierischer Lebensmittel bestimmt.

Und Arachidonsäure ist auch keine „schlechte“ Fettsäure, die man möglichst niedrig halten sollte, sondern erfüllt wichtige physiologische Funktionen. Von einem erhöhten AA-Wert direkt auf einen zu hohen Konsum tierischer Fette zu schließen, ist daher zu kurz gedacht.

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Patricia D.

1195 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo Uli,

Arachidonsäure kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor, deshalb ist meine Folgerung, dass man weniger tierisches Fett essen sollte, wenn der Arachidonsäurewert zu hoch ist.

Arachidonsäure ist nicht essentiell, kann aber aus der essentiellen Linolsäure gebildet werden kann.



Besonders Schwein(eschmalz) und Huhn enthalten viel Arachidonsäure - dabei werden beide Arten vegan gehalten, mit Soja und Getreide gemästet.“

Artgerecht gehaltene Hühner scharren auf der Wiese unermüdlich nach Würmern, fressen Gemüsereste und Kräuter und brauchen unbedingt auch Getreidekörner. Ihre Eier enthalten viel Omega3.

Artgerecht gehaltene Schweine wühlen in der Erde nach kleinen Tieren. Sie sind Allesfresser.



Soja, Getreide, Sonnenblumen, auch Raps, also Samen und die aus ihnen hergestellten Öle enthalten viel Linolsäure. Aus der kann der Körper egal, ob Schwein, Huhn oder Mensch, AA herstellen.“

Ich esse eingeweichte Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, frisch geschrotete Leinsamen, aber keine daraus hergestellte Öle.

Linolsäure ist eine essentielle Fettsäure. Wenn ich sie im Übermaß zu mir nehme, kann sie in Arachidonsäure umgewandelt werden



Tierisches Fett von Wiederkäuern ist AA-arm

wenn sie artgerecht auf der Wiese und mit Heu im Stall im Winter gehalten werden. Leider erhalten sie heutzutage viel Kraftfutter aus hauptsächlich Getreide und Soja, damit die Kühe viel Milch geben und die Stiere schnell wachsen.



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Uliginosa 717 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo zusammen,

Die Empfehlung, "weniger tierische Fette essen" 

Wie kommt denn AA ins tierische Fett? Besonders Schwein(eschmalz) und Huhn enthalten viel Arachidonsäure - dabei werden beide Arten vegan gehalten, mit Soja und Getreide gemästet. 

Wie soll also eine ähnliche Ernährung - mit Müsli und Hülsenfrüchten -  und Pflanzenöl uns Menschen vor hohen AA-Werten schützen? 

Soja, Getreide, Sonnenblumen, auch Raps, also Samen und die aus ihnen hergestellten Öle enthalten viel Linolsäure. Aus der kann der Körper egal, ob Schwein, Huhn oder Mensch, AA herstellen.

 P.m., welche Fette/Öle isst du denn bei deiner LowCarbernährung? Ich meide pflanzliche Öle, nehme nur Olivenöl zum Salat - und das auch fast nur im Sommer: an Wintersalate, Feldsalat, Chicoree kommt saure oder süße Sahne. sonst gibt es Butter, Butterschmalz oder Rindertalg zum Braten.

Tierisches Fett von Wiederkäuern ist AA-arm und unbedingt zu empfehlen. Ich esse auch öfter mal gern Schwein und Huhn, auch fette Teile. Mein Omega 3-Index ist gut.

Alle Zivilisationskrankheiten nehmen parallel zum Konsum linolsäurereicher, schnell oxidiernder industriell hergestellter Pflanzenöle zu. (siehe dazu Vorträge und Buch von Chris Knobbe). 

Sonniges Sommerwochenende euch allen!

Uli

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Ole

2098 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Patricia D.

noch mal bezugnehmend auf deiner Aussage:

"Wenn Du weniger Lebensmittel mit Arachidonsäure isst, sich also der prozentuale Anteil von Arachidonsäure verringert, dann wird sich der prozentuale Anteil aller übrigen Fettsäuren zwangsläufig vergrößern. Also einfach weniger tierische Fette essen und EPA und DHA in Deiner bisherigen Menge beibehalten."

Die Prozentrechnung stimmt grundsätzlich:

Sinkt der Anteil einer Fettsäure, verändern sich automatisch die relativen Anteile der anderen.

Die Schlussfolgerung „einfach weniger tierische Fette essen und EPA/DHA beibehalten“ lässt sich so nicht ableiten.

AA wird nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern kann auch aus Omega-6-Fettsäuren gebildet werden. Außerdem hängen EPA und DHA nicht nur von der Zufuhr ab, sondern auch vom Stoffwechsel und dem Verhältnis zu anderen Fettsäuren. Entscheidend ist daher das gesamte Fettsäureprofil und nicht nur ein einzelner Prozentwert.

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Ole

2098 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Patricia D.

Die Prozentangabe ist richtig – die Fettsäuren werden als Anteil am gesamten Fettsäurespektrum angegeben. Daraus folgt aber nicht, dass man keine Bewertung vornehmen kann. Dafür gibt es Referenz- bzw. Zielbereiche, mit denen die gemessenen Werte verglichen werden.

Ich orientiere mich bei meiner Bewertung an den Zielwerten des Dr.-Strunz-Tests, da dieser Test entsprechende Referenzbereiche ausweist. Andere Labore können ebenfalls Werte beurteilen, verwenden aber teilweise andere Zielbereiche.

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Patricia D.

1195 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo P.m.,

Du hast doch Deine Werte selbst in Prozent angegeben. Damit ist gemeint, dass die einzelnen Fettsäuren in Prozent des gesamten Fettsprektrums in Deinem Blut angegeben werden. Man kann keinen bestimmten Wert für die einzelnen Fettsäuren angeben, sondern nur den prozentualen Anteil an der gesamten Fettmange im Blut.

Mit diesem Wissen kannst Du (und auch die anderen) jetzt hoffentlich meine Antwort von gestern verstehen.

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Ole

2098 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej P.m.

Da ich Dr. Strunz folge, habe ich den Omega-3-Test aus seinem Shop gemacht, um seine empfohlenen Zielwerte zu erhalten. Der Test enthält Referenz- bzw. Zielwerte und bewertet u. a. AA, EPA, DHA, den Omega-3-Index sowie Verhältnisse wie AA/EPA und Omega-6. Andere Tests machen das ebenfalls, verwenden zum Teil aber andere Zielwerte.

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P.m.

4 Kommentare Angemeldet am: 31.07.2026

Danke für die vielen Nachrichten.

Finde ich hier irgendwo empfohlene Omega 3/6 Werte für Arachidonsäure AA, EPA, DHA usw.?

Vielen Dank

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