31.05.2017
Hallo Trixie, Thorsten St., Robert K und alle anderen, an der Diskussion Beteiligten,
ich habe letztes Jahr, Anfang Mai zwei Beiträge/ Erfahrungsberichte auf meiner Homepage laufenundfitness.de zum Thema IF,LC in Verbindung mit intensivem Sport (Marathonvorbereitung) veröffentlicht. Es soll hier keine Werbung für meine Internetseite sein! Ich schreibe dort u.a., dass mein GGT-Wert sich seit Jahren kontinuierlich verschlechtert und in 04/2016 bei 48 U/L lag. Auch dieses Jahr habe ich wieder 12 Wochen intensives Training hinter mich gebracht und war Ende April wieder zur Blutuntersuchung bei meinem Hausarzt. GGT = 101 U/L! Ich erschrak natürlich, führte diesen Wert aber auf eine Lebensmittelvergiftung, die ich mir eine Woche vorher im Urlaub eingefangen hatte (Burger in Amsterdam, es hat meine ganze Familie erwischt :-( ), zurück. Eine Kontrolluntersuchung ca. 3 Wochen später ergab nun einen GGT-Wert von 50 U/L. Er liegt zwar noch im Referenzbereich, ist für mich jedoch viel zu hoch (wenig Alkohol etc.); und die Tendenz ist eben seit Jahren negativ.
Meine These, ohne dass ich diese begründen kann, ist:
Gluconeogenese, Gluconeogenese, Gluconeogenese....
Ich glaube schlicht und einfach, dass die Leber bei chronischem LC -bzw. bei zu wenigen KH in Verbindung mit viel Sport, wie bei mir- ständig mit der Produktion von Glukose beschäftigt ist. Daneben muss sie noch ein paar andere Dinge leisten :-). Das ist dann wohl insg. zu viel des Guten.
Es mag sein, dass es bei Ketose nicht ganz so schlimm ist als wenn der KH-Bereich irgendwo zwischen 50 - 150 g/d "dümpelt -bzw. bei viel Sport auch etwas höher liegt aber eben immer noch zu wenig-.
Bei mir steht die Ultraschalluntersuchung noch an, aber ich gehe fest davon aus, dass man auch bei mir nichts Auffälliges findet.
Meine Lösung des Problems: Noch mehr auf die KH-Zufuhr in Abhängigkeit vom Sport achten! In den kommenden Monaten versuche ich etwas weniger bzw. weniger intensiven Sport zu machen und lasse die Werte im Herbst d.J. nochmal kontrollieren. Ansonsten lese ich mich in die Thematik weiter ein und schaue was ich noch tun kann.
Ich wünschte mir auch sehr, dass Dr. Strunz zu dem Thema Gluconeogenese Stellung bezieht, aber er scheint sich davor, wie Thorsten St. Schon einmal irgendwo geschrieben hat, "zu drücken".
Übrigens: Ich lese die kontroversen Diskussionen hier sehr gerne und finde Beiträge von Forumsmitgliedern, die nur die einfache Lösung wollen und alles was vermeintlich gegen Doc. geht, ablehnen, wenig zielführend. Will damit sagen: Thorsten St. Und Andere: macht weiter so und "lasst euch den Mund nicht verbieten" :-) .
VG, Peter Buchmann