23.12.2017
Mein Orthopäde will Veganer werden und wettert gegen Calcium aus Milchprodukten. Ich wollte mal fragen, wie Ihr das seht, auch weil ich wirklich sehr viel Eiweiß aus Milchprodukten zu mir nehme und darauf eigentlich nicht verzichten kann und möchte. Bei mir sind es große Mengen fettarmer Joghurt. Ich versuche momentan, die Cofaktoren für Knochenaufbau und Vit. D Spiegel bereitzustellen, weil ich vermutlich mindestens eine Osteopenie habe.Bestenfalls. Und dafür bin ich eigentlich zu jung! ;-))
Meinen Vit. D Spiegel kann ich erst nach Weihnachten bestimmen lassen - habe sicherlich einen Mangel.
Vegane Ernährung geht für mich sowieso nicht, weil die zu viele KH hat. Aber durch die Milchprodukte nehme ich sehr viel Calcium zu mir und das wird ja auch beschuldigt, letztlich Osteoporose zu begünstigen via Übersäuerung, was ja aber eigentlich kein Thema sein dürfte, wenn die Mineralienzufuhr passt und wenn (!!) der Vit. D-Spiegel stimmt, also mindestens 80 oder 90, soweit ich gelesen habe, wenn man/frau ein massives Schmerzproblem hat.
Blöderweise gibt es immer viel falsch zu machen, wenn die Ausgangslage nicht gut ist. Ca geht nach hinten los, wenn der Vit. D Spiegel zu niedrig ist, das könnte bei mir jahrelang der Fall gewesen sein.
Das Vit D/K aus dem Shop habe ich schon, zusätzlich Vit. A, C, Bor und Mg.
Außerdem ein Dolomit-Pulver mit "natürlichem Verhältnis von Ca und Mg", das vertrage ich ganz gut, weiß aber die enthaltenen Mengen nicht. Seltsamerweise habe ich ein beinahe gieriges Bedürfnis, dieses Pulver zu essen; der Hunger auf Joghurt könnte Eiweißhunger UND Calciumhunger sein, wenn ich mal davon ausgehen darf, dass mein Körper doch noch eine gewisse somatische Intelligenz besitzt, trotz aller Mängel.
Ich habe starke Schmerzen in Muskeln, Nerven, Nacken, Schultern, sehr oft Migräne und eine Entzündung in den Armnerven - daher Hoffnung, dass die Optimierung des Vit. D Spiegels einiges verbessert. Wenn mir das gelingt. Knochendichtemessung ist erst Ende Januar.