23.11.2019
Die wirkliche Herausforderung ist die, sich vom Rest der "normal" essenden Familie abzugrenzen, ohne dass Streitigkeiten aller Art entstehen. Und das passiert ganz schnell, dieses untergründige Schwelen. Von keinem bös gemeint ...
Als ich noch ab und zu grüne Wittwe war, konnte ich viele esstechnische Dinge hemmungslos ausprobieren. Und wenn ich durch das Essen schlechte Laune hatte, war ich mit mir allein, und es hat niemanden gestört.
Jetzt ist es anders, weil zum einen die häuslichen Versuchungen immer da sind (abends isst die Familie gerne Kekse mit und ohne Schokolade), zum andern ein gewisses indirektes sich Rechtfertigen müssen in der Luft liegt, ohne dass es ausgesprochen wird.
Nun ja, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - immer. Ich darf mich nur nicht aufhalten lassen und anderen etwa eine Schuld für mein Nichtkönnen/wollen/dürfen geben.
Und man merkt es ja auch ziemlich schnell selbst, wenn die eingeschlagene Richtung doch nicht so die erträumte ist. Natürlich, ein bisschen durchhalten muss man schon. Keiner, auch kein Körper, verlässt freiwillig die Komfortzone, um sich zunächst zu verschlechtern. ;-)
Nachtrag:
Wirklich hochwertiges Hundefutter ohne jegliche Zusätze, z.B. von PerNaturam, liefert alles, was Mensch braucht. Das mag vielleicht merkwürdig klingen, denn Mensch möchte natürlich nur das Beste - nämlich Muskelfleisch - für seine Ernährung und sein Empfinden. Dass jedoch genau in diesen Büchsen alles vom Tier drin ist, was der Carnivore früher auch gegessen hat, muss man erst einmal gedanklich annehmen.
Ich habe mit diesem Essen keine Probleme. Mit etwas Wasser leicht warm gemacht, ganz wenige Gewürze drüber, und schon ist das vollwertige Fleischessen fertig. Ja, es riecht völlig anders, als ein gebratenes Steak und sieht auch nicht so appetitlich aus ...
Lieben Gruß von Gundula