23.11.2019
Um nochmals auf Olga Förtsch und ihr Buch "Die enge Jeans als bestes Argument: Einblicke in 13 Jahre Leben ohne Brot" zurückzukommen. Ja, der Titel ist etwas provokant, so sie selbst, und manche Leute stoßen sich (ernsthaft) daran. Ich orierentiere mich nicht am Titel, sondern am ersten Überblick, und den fand ich beeindruckend.
Am Anfang war die Suche nach Heilung wegen ihrer akuten Neurodermitis am Körper u.a. mit täglich blutenden Händen.
Olga Förtsch ist so wie ich kein Gourmet, bei ihr darf es täglich sehr ähnliches Essen in Richtung Keto/Omnivore sein. Gekochtes Grünzeug ist bei ihr jeden Tag dabei, jedoch nur in Kleinstmengen. So ähnlich allerdings roh würde ich es auch machen: mal ein Löwenzahnblatt, mal mehrere Kleeblätter - reicht.
Sie isst ein bis zweimal am Tag und trinkt meistens nur Wasser oder Tee, gelegentlich auch einmal einen Cappucchino.
Ihr Essensplan ist (für mich) sehr interessant:
- Oftmals 2-6 Eier pro Tag in allen Varianten.
Lose Aufzählung von selbstgekochten Komplett-Essen, was sich ständig wiederholt:
Als Lieblingsgericht und Grundlage ihrer Ernährung
- Eier-Omelett mit 30g Zucchini, saure Sahne und Scheibe Tilsiter/Edamer
weiterhin
- 3 Eier (60 g‑Eier), 40 g Tilsiter Käse, 30 g Zucchini, 30 g Olivenöl, 200 g Hühnerbrustfilet.
- Gedünsteter Lachs und (wenig) Brokkoli mit Käse überbacken
- Frischkäse mit Beeren (Blaubeeren/Himbeeren)
- gegrillte Hähnchenbrust mit Käse überbacken
- Steak mit Kräuterbutter und Blauschimmelkäse
Auf der Grundlage dieser Ernährung hat Olga Förtsch ihre akute Neurodermitis (über Jahrzehnte) überwinden können. Hält sie sich nicht daran, kommt diese wieder zum Vorschein.
Eine wirklich beachtenswerte Frau Anfang 50 mit Familie.
![Die enge Jeans als bestes Argument: Einblicke in 13 Jahre Leben ohne Brot von [Förtsch, Olga]](https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/514cLOr-iTL.jpg)
Gruß Gundula