25.09.2022
Man kann also gesund und insulinsensitiv im herkoemmlichen Sinne sein und sich bei Standardernaehrung trotzdem solch eine Reaktion auf Eiweiss einhandeln...
Ole, ist man gesund und insulinsensitiv, wird man bei einer Standartdernährung eine derartige Reaktion nicht zeigen. Da sich diese Standardernährung in der Studie auf die USA bezogen, bei der Robert immer wieder ausführte, das 80% der amerikanischen Bevölkerung eben nicht mehr insulinsensitiv sind, schon gar nicht mehr metabolisch flexibel, gehe ich davon aus, dass ein Gesunder mit einer "Nicht-LowCarb-Ernährung" diese Reaktionen nicht zeigen wird.
Nochmal meine Frage: Wie beeinflussen viel gute Carbs negativ die Insulinsensitivität?
Greg...gar nicht! Die Frage ist eben, wie man Low Carb definiert. Allerdings, wenn ich nur Gemüse und Fleisch/Fisch esse, fehlen mir Kalorien und die kommen bei Low Carb dann meistens über das Fett. Diese zusätzliche Fettzufuhr beieinflusst die IS. Esse ich viel rotes Fleisch, beeinflusst das Eisen die IS.
Der springende Punkt ist aber, esse ich mehr Kalorien, als ich benötige, oder esse ich vielleicht sogar weniger. Oder esse ich mal weniger, mal mehr..?! Dieses wirkt sich eklatant auf den Metabolismus und damit auf die Insulinreaktion aus.
Allein mit Gemüse, Fleisch,Fisch und Eiern konnte ich persönlich meinen Kalorienbedarf nicht decken. Dabei verlor ich konstant an Gewicht. Gute Kohlenhydrate/Ballaststoffe wären dann die Hülsenfrüchte, Beeren, Nüsse, Kartoffeln, Süßkartoffeln, oder auch grobes Vollkorn/Sauerteig. Aber dann sind wir nicht mehr beim klassischen LowCarb.
Deswegen, das eine oder andere mal schon erwähnt...Zyklen!