15.03.2025
Ich habe jetzt auf der Seite „Labor Dr. Bayer“ ausführliche Informationen zu Vitamin B12 gefunden. Darin wird auch das ernst zu nehmende Problem erhöhter B12–Werte angesprochen, die nicht auf eine zu hohe Einnahme von B12 beruhen. Und darin ging es wohl auch in dem Artikel in der Ärztezeitung, der der Anlass für die News vom 02.01.2018 war. Herr Dr. Strunz hat den Artikel außer den beiden Überschriften entweder nicht gelesen oder verstanden, aber in den News vom 02.01.2018 ins Lächerliche gezogen. Das „aliquid“ war in seinem Fall leider „das Falsche“.
Auszug aus Labor Dr. Bayer:
Vitamin B12 wird in der Leber gespeichert. Akute und chronische Lebererkrankungen mit einem verstärkten Untergang von Leberzellen können zu einer Freisetzung von Vitamin B12 mit nachfolgend erhöhten Serum-Konzentrationen führen (Arendt and Naxo, 2013).
Erhöhte Werte wurden z. B. bei Alkohol-induzierten Lebererkrankungen und bei hepatozellulären Karzinomen gefunden. Bereits 1954 wurden stark erhöhte Vitamin B12-Konzentrationen bei Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie gefunden (Beard et al., 1954) …
Labor-Dr-Bayer-Vitamin-B12-Mangel-web.pdf
Der Artikel in der Ärztezeitung war als Hinweis für Ärzte gedacht, falls Patienten mit zu hohen B12-Werten, die nicht auf B12-Einnahme zurückgeführt werden können, diagnostiziert werden müssen.
Jetzt ist das „aliquid“ hoffentlich das Richtige.