25.04.2018
Hallo Stefan
"Hallo Stefan,ich weiss gar nicht warum Du so hart mit mir ins Gericht gehst. Andere sagen hier pausenlos, dass Ihnen irgendwelche Aussagen nicht passen. Sobald ich es tue, bekomme ich eine auf die Muetze..."
Tut mir leid, wenn das bei dir so rüberkam, das war nicht meine Absicht. Es galt allgemein hier im Forum.
Es ist vermutlich ein Irrglaube, anzunehmen, wir sind immer noch eins zu eins metabolisch mit den Jägern und Sammlern vor einhundertausenden von Jahren vergleichbar. Heute weiss mann, das metabolische Anpassungsprozesse via Epigenetik, viel schneller ablaufen, als bisher gedacht.
Es benötigte z.B. lediglich eine einzige Generation, um aus metabolisch gesunden, eine Generation auffällig viele Diabetiker Typ2 hervorzubringen. Die durch die Nazis stark hungernde holländische Bevölkerung erbrachte in der Folgegeneration auffällig viele Diabetiker.
Skandinavier/Nordeuropäer passten sich sehr schnell an die zuvor unverdauliche Laktose an. Asiaten haben damit heute noch ein Problem.
Man weiss, epigenetisch passt sich der Körper heutzutage sehr schnell an die vorherrschende metabolische Situation an, ob viel Fett gegessen wird, oder viele Carbs, die Gene werden entsprechend geschaltet, nicht immer zum Vorteil des Individiums.
Die Eskimos passten sich über Generationen an viel Fett an, an wenig pflanzliche Kost, wenige Carbs. Bei anderen Völkern sieht/sah das völlig anders aus.
Zu der Aussage, Naturvölker ernährten sich in etwa jeweils zu 33% von Carbs, Eiweiss und Fett. Warum nicht?
Eiweiss ist auch in Pflanzen reichlich vorhanden, nicht nur in Steaks;), zusammen steigt sogar die biologische Wertigkeit! Warum sollen die pflanzlichen Carbs nur über Obst bezogen worden sein? Ganz im Gegenteil, der Hauplieferant waren Wurzelgemüse und ähnliches - Maniok, Kartoffeln in Amerika. Sicher hatten auch die Nordamerikanischen Völker ihre Carbquellen. Wenn nicht, waren sie an Fleich und Fette angepasst.
Gerade eine Studie aus Schweden: was wurde von den Skandinaviern nach der Eiszeit verzehrt? Ergebnis, fast ausschliesslich Fisch, Lachs wurde eher gemieden, pflanzliche Kost war eher untergeordnet. Fleisch wurde nicht so viel gegessen. Auch hier, klimabedingte Adaption an die Nahrungsknappheit.
...Anpassung, nicht Optimierung!
Mir ist einfach schleierhaft, warum momentan eine "Mangelernährung", als die optimale Ernährung für Jedermann gelten soll. Die Ernährung für Jedermann gibt es meiner Meinung nach nicht!