Forum: Ernährung - Essen Sie mehr, um Ihr Gewicht zu reduzieren!

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Uliginosa 463 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Und jetzt verratet mir mal, was Kartoffeln oder Pommes für Spuren an Zäühnen hinterlasen.

Roh gegessen wurden die jedenfalls nicht, sondern sorgfältig entgiftet. Das lässt bestenfalls Rückschlüsse darauf zu, dass im Andenhochland schon vor 9000 Jahren der Großwildbestand ziemlich reduziert war.

Und das sagt uns noch lange nicht, was in Mittel- und Nord-Eurasien zur gleichen Zeit gegessen wurde.

 

 

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Sabine 150 Kommentare Angemeldet am: 07.12.2023

Siehst Du, deswegen sind Pommes so beliebt wink

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:-) 6594 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Steinzeitmenschen jagten vor allem Kartoffeln

https://www.spektrum.de/news/ernaehrung-steinzeitmenschen-jagten-vor-allem-kartoffeln/2205431?utm_source=pocket-newtab-de-de

Muss man "Paläo" vielleicht neu denken?

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Thomas V. 5693 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

...aber durch die übrigen Lebensmittel erhalte ich wichtige Nährstoffe, auf die ich nie verzichten würde...

Absolut richtig. Zu solchen Aussagen kommt man eben, wenn man bei der Studienwahl Cherrypicking betreibt und sich seine ganz eigene Agenda zusammenbastelt. Ähnliches sehe ich auch immer wieder bei dem Ernährungsdoc Riedl! 

Oder es kommt dann von "Ernährungsexperten" oder Journalisten zu Aussagen wie, Omega 3 macht Herzrhythmustörungen, pflanzliche Fette sind gesund, tierische Fette sind ungesund, Fleisch ist böse und aus einer pflanzenbasierten Ernährung wird dann schnell vegan. Oder auch die bösen Vitamine, mit denen man sich vergiften kann und die Krebs erzeugen. 

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Patricia D. 720 Kommentare Angemeldet am: 20.07.2020

Danke für den Hinweis auf den Artikel zu Paul Saladino, Thorsten.

  • " Er warnte vor…

  • Kohlenhydraten

  • Gemüse/Salaten

  • Bohnen und Hülsenfrüchten

  • Pflanzenölen und „PUFAs“ (mehrfach ungesättigte Fettsäuren)

  • Nüssen und Samen (aus dem gleichen Grund)

  • Zucker

  • Industriefutter sowieso

Der Warnung vor

„ 

  • Zucker

  • Industriefutter sowieso

stimme ich zu und gilt für mich zu 100%, aber durch die übrigen Lebensmittel erhalte ich wichtige Nährstoffe, auf die ich nie verzichten würde.

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:-) 6594 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Im Zusammenhang mit Ernährung und LowCarb möcht ich mal auf diesen edubily /genetisches-maximum Beitrag verweisen:

https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/nur-die-halbe-wahrheit-erzaehlt/

 

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Elli 179 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo Uli und Thorsten,

Danke Euch für Eure Antworten. Ich wollte das Thema aber nicht in die falsche Richtung lenken. Es ging ja eigentlich um die Frage, ob mit LowCarb tatsächlich der Grundumsatz erhöht wird und daher selbst bei mehr Kalorienaufnahme eine Gewichtsreduktion erzielt werden kann. Hab ich auch so meine Zweifel. Die Anfangsfrage von Thorsten "wo geht die Differenz von 500kcal hin", die bleibt. Ich würde auch denken, die Tabelle und das Diagramm stammen zumindest nicht aus derselben Studie.

Wenn das so wäre, müsste ich meiner Mutter ja nur die doppelte Anzahl von Kalorien füttern (als LowCarb) und schon müßte sie abnehmen. Glaube ich nicht ganz dran.

Aber dass mit ihrer Ernährung was nicht stimmt, glaube ich schon. Mit LowCarb hat die Ernährung im Heim wahrlich nichts zu tun. Im Gegenteil: fettarm, eiweißarm, Brot und Kuchenangebot jeden Tag. Selbst wenn man wollte, Ernährungsumstellung ist da nicht machbar. Zumal - genau wie Du schreibst, Uli - ja auch im Heim alles darauf ausgerichtet ist, Fett zu sparen. Ein Öltropfen im Salat wird von den meisten bereits abgelehnt. Und bloß keine Eier! Die schicke ich - hartgekocht - meiner Mutter mittlerweile per Post.

Die Wassereinlagerung könnte die Erklärung für ihr "Zunehmen" sein. Wobei es halt mehr am Bauch und nicht an den Beinen stattfindet. Ja, das sollte ein Arzt herausfinden können. Aber bei einer 90jährigen interessiert das tatsächlich niemanden mehr. Das einzige, was gemessen wird, ist Cholesterin und dann gibt es Statine. Eine Atemgasanalyse, wie Thorsten vorschlägt, ist sicher eine gute Idee. Aber selbst, wenn ich das Ergebnis hätte, was dann? Irgendwo hatte ich gelesen, dass Wassereinlagerungen auch mit Eiweißmangel zu tun haben. Das könnte auch gut sein.

Ich denke, Uli, wir werden damit klar kommen müssen, dass wir an der Ernährung unserer alten Eltern nicht mehr viel ändern können. (Bin ja eigentlich froh, dass es mit dem Heim überhaupt funktioniert hat. Sonst wäre es viel schwieriger).

Und das mit Deiner Ernährung klingt gut, Uli. Ich bin ja auch schon lange bei LowCarb mit viel Fett (und ernte immer entsetzte Blicke), aber habe in den Wechseljahren kein Gramm zugelegt. Ganz im Gegenteil zu meinen Arbeitskolleginnen, die immer betonen, heute aber "nur ein halbes Brötchen essen zu können".

Viele Grüße 

Elli

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Uliginosa 463 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo zusammen,

ja sehr interessant, was Ellis Mutter passiert. Meine Mutter, 88 und in ähnlicher Situation, wird leider immer dünner, jetzt wieder nach langwierigen Magen- und Darmproblemen. Bei ihr im Betreuten Wohnen kann theoretisch selber gekocht werden. Praktisch ist das schwierig, denn sobald es ein bißchen dampft oder Qualmt geht der Feuermelder im ganzen Haus los und hört erst wieder auf, wenn die Feuerwehr da ist. Der reinste Terror. Und das Heimessen ist schlecht. Dazu kommen die Schwierigkeiten Lebensmittel einzukaufen, wenn man nicht mehr so mobil ist.

Klar nimmt im Alter der Energiebedarf ab. Und der Nährstoffbedarf zu. Dem wird beim Heimessen aber nicht Rechnung getragen. Wenn das Herz nicht mehr so gut arbeitet, wird Wasser eingelagert. Das könnten zwei Punkte sein. Alte Frauen, die sich nicht mehr viel bewegen können, da braucht es nicht viel zum Zunehmen. Aber wenn sich das so plötzlich und krass ändert wie bei Ellis Mutter ist es schon seltsam und müsste untersucht werden. Findet sich wahrscheinlich kein Arzt, der dafür Zeit hätte ...

Mich stört bei "Kaloriendefizit" immer nur, dass die Aufforderung implementiert ist, es "herzustellen". Klingt für mich nach Miniportiönchen und hungern. Und ich habe tatsächlich vor 10 Jahren 10 kg abgenommen ohne jemals Kalorien gezählt oder Fett (bewußt) gespart zu haben. Ich habe nur endlich genug Eiweiß gegessen und die Kohlenhydrate, die mir Beschwerden bereiteten, weggelassen.

Die beiden Jaminets schreiben in ihrem Buch "The perfect health diet" (auch auf deutsch, immer noch eines der besten Bücher um Thema, die ich gelesen habe): Be well nourished! Sei gut ernährt oder gut mit Nährstoffen versorgt. Sich satt essen dürfen an dem was man wirklich braucht. Das erzeugt ein völlig anderes Gefühl, als der Zwang sich einschränken zu müssen.

Gerade der ältere weibliche Körper ist echt gut darin bei Hungersnot/Mangel den Bedarf zu reduzieren. Es gibt so viele Frauen, die kaum noch etwas essen und nicht dünner, sondern eher noch dicker werden.

Uli

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:-) 6594 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Hi Elli.

Spannendes Phänomen.  Nimmt sie tatsächlich zu (Massenzuwachs)? Oder änder sich "nur" die Körperzusammensetzung?

Wenn Sie wirklich zunimmt, was nimmt sie zu? Fettmasse oder Wasser?

Wenn Fettmasse, dann muss(!) der Kalorienverbrauch geringer sein, als die Aufnahme.

Über eine Atemgasanalyse sollte sich der Grundumsatz bestimmen lassen. 

LG Thorsten 

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Elli 179 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

"Es gibt wohl Niemanden, der im Kaloriendefizit fett geworden ist."

Thorsten, ich hätte das vor einem Jahr auch noch unterschrieben. Aber es gibt wohl nichts, was es nicht gibt. Meine 90jährige Mutter, die in einem Heim lebt, hatte bis vor einem Jahr eine halbwegs akzeptable Figur für ihr Alter. Nicht ganz schlank, aber nicht dick.

Seit einem Jahr nimmt sie ununterbrochen zu. Ich hab schon drei Mal neue Hosen gekauft (sie trug Größe 42, jetzt ist sie bei 48/50). Und isst wie ein Spatz. Mich haben die Pfleger bereits angerufen, weil sie das Mittagessen ablehnt. Kuchen würde sie auch nicht essen.

Ich weiß nicht, wo sie die Kalorien (oder das Fett) hernimmt. Passiert da was im Alter? Wird da was "umgelagert"? Stimmt da was mit dem Soffwechsel nicht? Schilddrüse? Klar, eine 90jährige hört so langsam auf, sich schnell zu bewegen, aber kann es sein, dass so ein bisschen Bewegungsänderung so einen Fettansatz hervorruft?
Ich bin Physikerin, auch ich weiß, wie das theoretisch mit der Energiebilanz aussehen müßte. Zur Zeit bin ich ratlos.

Elli

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