28.11.2019
Hallo Thorsten
"Insulin ist nicht nur für die Blutzuckerregulierung nötig, sondern auch eines der wichtigsten anabolen Hormone im Körper. Es permanent dauerhaft niedrig(st) halten zu wollen ist nicht sinnvoll."
Das ist zwar im Kern nicht falsch, was Du immer schreibst. Aber: Wir haben keine Ahnung, wie viel...oder besser wie wenig Insulin wir wirklich als Menschen brauchen! Wir wissen es einfach nicht. Was braucht mTor, IGF und Co?
Natürlich sollte ab und zu Insulin ausgeschüttet werden...denn sonst stribt der Mensch, siehe Diabetes Typ1 vor der Behandlungsmöglichkeit mit Insulin.
ABER: Meine Theorie ist: wir als Menschen brauchen nur ganz geringe Mengen...wir sind viel weniger gewohnt als das, was der "heutige" Mensch ins sich reinkippt und dadurch freisetzt/produziert. Wir haben einfach ein anderes genetisches Erbe; ganz extrem bei denen zu beobachten, die den Abfall, den die heute Gesellschaft Nahrung nennt, überhaupt nicht verkraften, siehe Indianer, Aborigines, Afrikaner, ...wenn die den typischen westlichen Fras essen, werden die in Sekunden Fett. Und das liegt einzig und allein am Insulin.
Trotzdem stimmt, was Du sagst: Insulin ist nicht böse. Es ist ein extrem wichtiges Hormon...nur kennen wir nicht den normalen Wertebereich!
Wenn ich sehe, wie sich aktuell mein Blutzucker in Ketose nach unten entwickelt (morgens nun zwischen 3.8 und 4.9) ...und morgens BHB mit 2.2 mmol im Blut vorliegt, Abends sogar mit 4.5mmol...dann mache ich mir so meine Gedanken, was "normal" ist. Wäre glatt mal spannend, in Kürze nochmal Insulin zu messen...ob es nun noch niedriger als 2 ist ;-)...Thema: Was ist normal.
VG,
Robert
PS: Dabei esse ich Abends unter der Woche sogar krass Anti-Keto mit meinem gedünsteten Gemüse ;-) ...trotzdem bleibe ich voll in Ketose!