Forum: Ernährung - News vom 02.02.2026: Neue US-Ernährungspyramide – warum die Low Carb-Revolution so lange brauchte!

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Carlos 1177 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Damit wären wir bei den Studien. Natürlich argumentieren die "Wissenschaftler" oder "Möchtegernwissenschaftler" mit Studien. Die allermeisten Autoren haben nie Erfahrungen in der Praxis gesammelt. Ausnahmen sind beispielsweise der Doc und auch McDougall, die tausende Patienten behandelt haben und denen auch geholfen haben. Viele Autoren haben gar keine medizinische Ausbildung genossen. Dennoch können sie eine Meinung haben und diese durch selektive Wahrnehmung anhand von Studien belegen. Man kann alles mit Studien beweisen, aber auch das Gegenteil. Es gibt beispielsweise tausende Studien über Salz. Wer da einen Überblick haben möchte, braucht zig Jahre und zig Mitarbeiter nur wegen der Frage, ob Salz gesund ist oder nicht. Im Endeffekt bleibt nur ein ? Spätestens bei Corona hätte man Studien kritisch sehen müssen. Man fällt immer wieder darauf rein. Wundermittel x wirkt ...., die Ernährungsweise ist richtig , ..

Wenn ich schreibe, dass andere Autoren auch ihre gegenteiligen Auffassungen durch Studien belegen, finde ich die Studien jetzt nicht als perfekte Beweise, sondern als typische Argumentation für alles.

Ach so zu den Studienthema gehört natürlich auch, dass man die anderen Studien als Schrottstudien bezeichnet und nur die dienlichen Studien als methodisch korrekt ansieht. 

Häufig führt die Darlegung von Studien zu dem Phänomen, dass man Autoten ob ihres gigantischen Wissens huldigt. Für mich ist das Abschreiben von Stuiden, die man selektiv wahrnimmt und die seine Überzeugungen wiederspiegeln. 

Statt Studien versuche ich zunächst auf den gesunden Menschenverstand zu setzen. Ist es normal seinen Körper mit Unzähligen Nems zu füttern ? Usw. 

Daneben ist mir bewusst, dass alles interessengeleitet ist. Also offen und differenziert bleiben und mal gucken was die Gegenseite für Argumente hat. 

Des Weiteren haben Autoren wie der Doc oder auch McDougall ein riesigen Erfahrungsschatz mit der Praxis. Autoren wie Valter Longo haben richtig intensiv mit Personen gesprochen, die ein gewisses Alter haben. 

Interessant sind Erfahrungsberichte - beispielsweise von der ältesten Frau der Welt in 2024. Diese Frau ist 117 Jahre weitgehend gesund geblieben. Das hat sie ohne eine einzige Studienauswertung und ohne jegliches Nem geschafft.

Nüchtern betrachtet entstehen die meisten Probleme durch Überfluss und Wohlstand. Man wird träge und kann jederzeit alles essen. 

Der Weg vom Doc ist zielführend, aber der Weg von McDougall ist es auch. Es sind gegensätzliche Ansätze, aber sie funktionieren beide. Das Problem sind nicht Kartoffeln, sondern der Überfluss und die Trägheit. 

Bei den Ernährungspyramiden geht es evtl. um Optimierungen auf einem gesundem Level. Hausaufgaben sind Bewegung, Denken und gesunde Ernährung durch Minimierung von Kuchen und Co. , Vermeidung von stark verarbeitenden LM, Intervallfasten und Übergewicht vermeiden. Wer das einhält, lebt gesund ! Wer sich viel bewegt, kann auch mehr sündigen ( eigeen Rechtfertigung) .   

   

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Carlos 1177 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Studien, Interessenlage

Es heißt immer , dass bestimmte Aussagen nur getätigt werden, weil damit Interessen verbunden sind (Nähe zur Lebensmittelindustrie, usw). Warum ist das auch ein Totschlagargument ? Es gibt schlicht in der Marktwirtschaft überall Interessen. Hier in unserer Welt wimmelt es nur so vor Interessen. Wir Strunzianer schätzen den Doc für seine ganzen Ideen und seine hilfreichen Ratschläge/News usw. Was sich hier entwickelt hat, ist mittlerweile ein kleiner Konzern mit einem riesigen Sortiment an Nems. Einerseits sind die Kunden dankbar, dass es diese Nems in der besten Qualität gibt und man sich die Blutwerte optimieren kann. Andererseits - völlig zurecht- wird damit auch viel Geld verdient.  Ich persönlich denke, dass die Autoren der News von ihren Aussagen überzeugt sind. Dennoch sind hier auch Interessen zu vertreten. Bei edubily wird aktuell im Forum die Zusammenhänge von Peter Attia mit Epstein und die Anpreisung von Produkten erörtert. Das ist für mich der Normalfall in einer Marktwirtschaft. Interessen gibt es nicht bei Pharma , sondern auch bei den anderen Superheilmitteln. Ich bin mir jederzeit bewusst, dass überall Interessen liegen und entsprechend einseitige Dinge berichtet werden. Differenziert wie Thomas V. beispielsweise ist dann doch zielführender als ideologisch und dogmatisch. Etwas zu hinterfragen als Kritik aufzufassen, ist schon ein Hinweis auf Ideologie.  

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Carlos 1177 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Eine gute Freundin von uns ist hier im KKH mit ca. 100 Anästhesisten leitende Oberärztin der Intensivstation/Anästhesie. Sie ist ca. 30 Jahre in dem Bereich tätig.  Wir waren während Corona jederzeit informiert wie sich die tatsächliche Situation darstellt. Das waren krasse Unterschiede zu den öR Darstellungen, wobei es anfangs zu Überforderungen und gewisser Hilflosigkeit gab. Aus den vielen Gesprächen weiß ich halt auch wer auf den ITS liegt. Wenn da ein Sportler liegt, ist das ein absolut aussergewönlicher Vorgang. Es passiert ja auch bei Marathonveranstaltungen, dass jemand zusammenbricht. Prozentual liegen die Fälle weit unter 1%. Aktuell habe ich sie nochmal gefragt, wer auf ihren Stationen liegt. Antwort-Raucher, Übergewichtige und die bekannten Risikogruppen. Zu Ernährungsfragen in diesem Zusammenhang sagt sie, dass viele Leute sich ungesund ernähren würde und das mit mangelnder Bewegung oft zusammentrifft. Wie die Leute sich im einzelnen ernähren, ist ihr nicht bekannt, weil die Rettung/Heilung im Vordergrund steht und für diese Fragen natürlich keine Zeit bleibt. 

Die Ernährungspyramide in D. mit ungesunder Ernährung gleichzusetzén ist ein grober Fehler. Dort steht eben nicht, dass man Magnun , Eis und Co. essen soll oder morgens Brötchen und nachmittags Kuchen, aber bitte mit Sahne.

Eine Aussage, dass die Leute auf den ITS Kohlenhydratopfer sind, ist aus zweifacher Sicht nicht zulässig. Kohlenhydrate lt. Ernährungspyramise sind nicht die Kohlenhydrate , die die Leute krank machen. Es gibt wie jeder weiß gesunde KH wie Gemüse und Co. und die ungesunden wie Zucker und Co. Des Weiteren wird auf den ITS nicht nach den Ernährungsgewohnheiten gefragt / gefragt werden können. Für mich ist das Argument also auch so eine Totschlaggeschichte. Man behauptet einfach mal etwas. 

Die Schlussfolgerung - Ernährungspyramide beinhaltet viele Kohlenhydrate . Dies führt zu den metabolischen Problemen, die die Leute auf die ITS bringen , ist einfach falsch. oder nicht haltbar. 

 

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Patricia 89 Kommentare Angemeldet am: 23.12.2024

@Patricia D.
ich bin zu 100 % Deiner Meinung. Die vielen kriegslüsternen Menschen machen mir Angst. Leider ist die Generation, die noch Krieg "erlebt" hat weggestorben. Jüngere kennen Krieg nur noch aus dem TV oder aus einem PC-Spiel. Da sitzen, Chips futtern, Cola trinken und Drohnen steuern ... das heißt für viele "Krieg".Spannend - und wenn man keine Lust mehr hat, macht man halt den PC aus.
Was Krieg wirklich ist, wissen nur noch wenige hier in der westlichen Welt.

viele Grüße, Patricia (ohne D.)

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Patricia D. 1115 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Sowohl mein Vater als auch meine Mutter hatten noch jeweils einen Bruder, die nicht so alt wurden. Einer fiel nach Notabitur und gerade18 geworden, der andere mit 23. Und jetzt sollen wir wieder „kriegstüchtig“ gemacht werden. Es ist zum Heulen.

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Patricia D. 1115 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Ob hoher Eiweiß-oder Fleischkonsum problematisch ist, wird wissenschaftlich differenziert diskutiert

Und das gilt nicht nur für Eiweiß und Fleisch, sondern für alle Lebensmittel. Jeder Mensch ist anders und jeder muss für sich selbst herausbekommen, was für ihn gut ist.

Ich schrieb schon einmal, dass vor ca. 60 Jahren, als dieses ständige Hin und Her um Butter und Margarine begann, meine Mutter sagte, dass man Butter schon immer gegessen hat und dass es deshalb bei uns weiter nur Butter geben wird und nicht etwas in der Fabrik Zusammengepanschtes.
Bei uns wurde täglich frisch gekocht, hauptsächlich aus dem eigenen Garten, also regional und saisonal, und das habe ich beibehalten. Erstens schmeckt es sehr gut und zweitens sehe ich an meiner Mutter, dass man damit gesund 102 Jahre alt werden kann.

Vor 9 Wochen starb meine Tante an ihrem 104. Geburtstag. Sie und ihre 3 Schwestern und ihr Bruder, mein Vater, wurden alle mindestens 92 Jahre alt. Sie kannten wahrscheinlich keine Ernährungspyramide, von denen es übrigens viele verschieden gibt, sondern ernährten sich so wie sie es von ihrer Mutter gelernt hatten.

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Ole 1907 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

@Karl Oskar

"In der Realität sind es absolute Einzelfälle von Sportlern, die auf der Intensivstation liegen. Jetzt liegen da Leute , die Magnum essen und Cola trinken."

Nein, das sind keine absoluten Einzelfälle,aber sie sind auch nicht die Regel, Die Realität liegt dazwischen, wird in der öffentlichen Diskussion jedoch häufig verzerrt dargestellt.

Die Mehrzahl der Patieten mit Herzinfarkt weist metabolische Risikofsaktoren auf, nicht Bewegungsmangel allein. Wenn Hobbysportler brtroffen sind, liegt fast immer eine zuvor unbekannte Vorerkrankung vor. Fast kein Herzinfarkt bei einem Hobbysportler passiert an einem vollständig "gesunden" Herzen,

Typische Risikpofaktoren sind unerkannte Herzkrankheit, langjähriger Bluthochdruck, Insulinresistenz, ungünstige Lipidprofile.

Der Sport wirkt dabei als Auslöser, er verursacht den Infarkt jedoch nicht. Am stärkensten betroffen sind Männer über 40 Jahren und Frauen über 50 Jahre. Ich persönlich habe bisher nur Männer auf der Intensivstationen erlebt. Meistens mit fatalen Ausgang.

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Thomas V. 6673 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Mach dir doch mal die Mühe, und finde heraus, wie viel Umsatz die Industrie weltweit jährlich mit Nahrungsergänzungsmitteln und mit Medikamenten macht!

Habe ich, deswegen mein Beitrag.

 

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Thomas V. 6673 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hi Carlos, was bei Ernährungsfragen völlig unter die Räder kommt, ist das jeweilige Alter!

So wirkt eine Ernährungsvariante, in verschiedenen Altersgruppen völlig anders. Gerade bei der Eiweißzufuhr sollte man im Alter darauf achten, mehr zu nehmen. LowCarb, eine feine Sache, aber ist es sinnvoll, wenn alternde Menschen, die schon Probleme mit dem körperlichen Abbau haben, auf LowCarb setzen, das den anabolen Signalweg noch weiter ausbremst..?!

Auch die Eiweißzufuhr wirkt in jungen Jahren anders, als in den mittleren und im Alter bekommt sie wieder eine andere Bedeutung. 

Aber Ernährungsgurus scheren alles über einen Kamm, frei nach dem Motte: "viel hilft viel, noch mehr hilft noch mehr".

Damit wären wir beim Thema Differenzierung...schwierig;)

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Ole 1907 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

@Karl Oskar,

Du sagst, es gebe Studien, die zu anderen Ergebnissen kommen, stellst aber in vielen deiner Kommentaren (kann jeder nachlesen) den Nutzen von Studien grundsätzlich in Frage. Das ist ein logischer Widerspruch.

Ob hoher Eiweiß-oder Fleischkonsum problematisch ist, wird wissenschaftlich differenziert diskutiert

Unabhängig davon ist der Zusammenhang zwischen hohen Kohlenhydrataufnahme und High-Carb-Zufuhr und metabolischen sowie kardiovaskulären Erkrankungen klinisch gut belegt und täglich sichtbar! 

@Thomas V. 

Mach dir doch mal die Mühe, und finde heraus, wie viel Umsatz die Industrie weltweit jährlich mit Nahrungsergänzungsmitteln und mit Medikamenten macht!

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