Forum: Ernährung - News vom 02.02.2026: Neue US-Ernährungspyramide – warum die Low Carb-Revolution so lange brauchte!

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Ole 2063 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

@Karl Oskar

"In der Realität sind es absolute Einzelfälle von Sportlern, die auf der Intensivstation liegen. Jetzt liegen da Leute , die Magnum essen und Cola trinken."

Nein, das sind keine absoluten Einzelfälle,aber sie sind auch nicht die Regel, Die Realität liegt dazwischen, wird in der öffentlichen Diskussion jedoch häufig verzerrt dargestellt.

Die Mehrzahl der Patieten mit Herzinfarkt weist metabolische Risikofsaktoren auf, nicht Bewegungsmangel allein. Wenn Hobbysportler brtroffen sind, liegt fast immer eine zuvor unbekannte Vorerkrankung vor. Fast kein Herzinfarkt bei einem Hobbysportler passiert an einem vollständig "gesunden" Herzen,

Typische Risikpofaktoren sind unerkannte Herzkrankheit, langjähriger Bluthochdruck, Insulinresistenz, ungünstige Lipidprofile.

Der Sport wirkt dabei als Auslöser, er verursacht den Infarkt jedoch nicht. Am stärkensten betroffen sind Männer über 40 Jahren und Frauen über 50 Jahre. Ich persönlich habe bisher nur Männer auf der Intensivstationen erlebt. Meistens mit fatalen Ausgang.

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Thomas V. 6759 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Mach dir doch mal die Mühe, und finde heraus, wie viel Umsatz die Industrie weltweit jährlich mit Nahrungsergänzungsmitteln und mit Medikamenten macht!

Habe ich, deswegen mein Beitrag.

 

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Thomas V. 6759 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hi Carlos, was bei Ernährungsfragen völlig unter die Räder kommt, ist das jeweilige Alter!

So wirkt eine Ernährungsvariante, in verschiedenen Altersgruppen völlig anders. Gerade bei der Eiweißzufuhr sollte man im Alter darauf achten, mehr zu nehmen. LowCarb, eine feine Sache, aber ist es sinnvoll, wenn alternde Menschen, die schon Probleme mit dem körperlichen Abbau haben, auf LowCarb setzen, das den anabolen Signalweg noch weiter ausbremst..?!

Auch die Eiweißzufuhr wirkt in jungen Jahren anders, als in den mittleren und im Alter bekommt sie wieder eine andere Bedeutung. 

Aber Ernährungsgurus scheren alles über einen Kamm, frei nach dem Motte: "viel hilft viel, noch mehr hilft noch mehr".

Damit wären wir beim Thema Differenzierung...schwierig;)

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Ole 2063 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

@Karl Oskar,

Du sagst, es gebe Studien, die zu anderen Ergebnissen kommen, stellst aber in vielen deiner Kommentaren (kann jeder nachlesen) den Nutzen von Studien grundsätzlich in Frage. Das ist ein logischer Widerspruch.

Ob hoher Eiweiß-oder Fleischkonsum problematisch ist, wird wissenschaftlich differenziert diskutiert

Unabhängig davon ist der Zusammenhang zwischen hohen Kohlenhydrataufnahme und High-Carb-Zufuhr und metabolischen sowie kardiovaskulären Erkrankungen klinisch gut belegt und täglich sichtbar! 

@Thomas V. 

Mach dir doch mal die Mühe, und finde heraus, wie viel Umsatz die Industrie weltweit jährlich mit Nahrungsergänzungsmitteln und mit Medikamenten macht!

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Carlos 1214 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Ich sehe es nicht als Polemik, wenn man die Dinge differenzierter sieht. Owes Kundschaft wird seinen Ansichten angepasst. Vor geraumer Zeit hat er noch behauptet, dass bei ihm die ganzen Sportler liegen. In der Realität sind es absolute Einzelfälle von Sportlern, die auf der Intensivstation liegen. Jetzt liegen da Leute , die Magnum essen und Cola trinken. Wer Märchen-Owe wirklich ernst nimmt, scheint auch selbst etwas naiv gestrickt zu sein. Totschlagargumente und Märchen gepaart mit selektiver Wahrnehmung würde ich als Spam bezeichnen. Wer liegt tatsächlich auf den Intensivstationen ?  Raucher, Übergewichtige, Leute, die sich unzureichend bewegen, Personen, die unter Bluthochdruck leiden. Es gibt Leute, die viel Sport treiben ( Hochrisikogruppe laut Owe) und anschl. Magnum essen und Cola trinken (zweite Hochrisikogruppe laut Owe) , die Topblutwerte haben, topfit sind und ein Superimmunsystem haben. 

Natürlich spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Ich bewerte Low Carb nicht negativ, aber frage mich beispielsweise, ob hoher Eiweißkonsum nicht doch ggls. problematisch ist oder ob Fleischkonsum wirklich nicht schadet. Beides wird von vielen Wissenschaftlern -ich würde sogar von der herrschenden Meinung sprechen - anders gesehen als hier dargestellt. Kann sein , kann aber auch nicht sein ?

Dazu muss man halt auch mal andere Quellen lesen und auch die anderen Quellen haben fundierte Argumente. 

Das Problem ist nicht die Polemik, sondern die festgefahrenen Ansichten, die jegliche Diskussionen abwürgen. 

Aber ok Owes Kundschaft ist natürlich ein Argument. Ich stelle es mir gerade vor, wie der Herzinfarktpatient dem Owe noch zuruft "Hey, ich habe mich schlecht ernährt mit zu viel Eis und Cola " bevor er in Ohnmacht fällt und beatmet wird. 

Leute ! Wie naiv !     

 

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Thomas V. 6759 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Uli, was schätzt du, wieviele Menschen nehmen in Deutschland Nahrungsergänzungsmittel?

Funfact: es sind mehr, als diejenigen, die Statine nehmen;)

Kosten Statine 90 Stk um die 13 €...da kosteten mich Nahrungseegänzungsmittel einiges mehr! 

 

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Uliginosa 693 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Warum akzeptiert man nicht einfach, dass es durchaus unterschiedliche Auffassungen in der Wissenschaft gibt, deren endgültige Wertung hier wohl niemand beurteilen kann.

Wenn du dich da weiterbilden willst, Carlos: Zoe Harcombe fängt gerade eine 4-teilige Serie an: How to read a paper, also wie man eine Studie liest/interpretiert. Worauf man achten muss, um zu erkennen, ob wirklich richtig ist, was da behauptet wird.  

Es ist ja nicht alles so leicht zu durchschauen wie Ancel Keys, der ganz klassisch "Cherry picking" sich die Rosinen rausgesucht hat und nur die 7 von 21 Ländern angeführt hat, in denen ein hoher Cholesterinspiegel mit hoher Herzinfarktrate korrelierte. 

Und die Pharmaindustrie lebt nicht von den par NEM, die wir schlucken, sondern von Statinen, Chemotherapie und Polypharmazie - von den Menschen, die dauerhaft 6, 12 oder mehr Medikamente einnehmen.  

Gute Nacht zusammen! Uli

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Uliginosa 693 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Carlos, warum polemisierst du hier so rum?

es geht doch nicht um die Menschen, denen alles egal ist, die rauchen und morgens nach dem Frühstück das erste Bier trinken. 

Sondern es geht um die, die es besser machen wollen, die schon ein Problem haben. Und denen dann die Empfehlung Fleisch zu reduzieren und tierisches Fett zu meiden gar nicht weiter hilft. Die Diabetiker, die nur von magerem Fisch und Salat nicht leben können.

Die anämischen jungen Frauen, die aus Tierliebe kein Fleisch essen wollen und dann auch noch überall hören, es sei ungesund.  

Oles Kundschaft ist nicht nur auch sicher auch das Ergebnis der falschen Leitlinien. Was ist denn, wenn die empfohlene Ernährung so fettarm, salzlos und fad ist, wenn es Salz und Fett nur in Chips oder anderem Junk gibt?

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Thomas V. 6759 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Tatsächlich? Warum? Was ist mit Dir, Thomas V. ,lebst Du DGE konform?

Weil viele eine Ernährung haben, die noch schlechter ist, als die DGE Variante. 

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SK 332 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Die Deutsche Akademie für PräventivMedizin e.V. sieht die Epfehlungen der DGE kritisch.

https://akaprev.de/wp-content/uploads/2024/03/PRESSEINFORMATION-DAPM-zu-DGE-2024.pdf

Zitate daraus:

Die neuen DGE-Empfehlungen könnten de facto größeren Teilen der Bevölkerung in Deutschland
nicht nur nichts nutzen, sondern sogar schaden.


Konkret kritisiert die DAPM folgende Aussagen:
• Die Charakterisierung von Lebensmiteln in solche „pflanzlichen Ursprungs“ und solche „tieri-
schen Ursprungs“ ist wissenschaftlich betrachtet unsinnig.
• Die Empfehlung „an alle“, täglich 5 Portionen = 300 g Getreideprodukte verzehren, ist für
viele Millionen Menschen in Deutschland nicht nur nicht hilfreich, sondern sogar gesund-
heitsgefährdend!
• Die Reduzierung des Verzehrs von Milchprodukten im Vergleich zu früheren Empfehlungen
um ein Dritel hat keine wissenschaftliche Grundlage. Milchprodukte haben nach aktueller
Evidenzlage im Gegenteil positive Effekte auf die Gesundheit im Sinne einer Verminderung
des Risikos für Herzinfarkt und Schlaganfall.
• Der allgemeine Verzicht auf zierische Lebensmitel kann bedenklich sein: Die ausreichende
Versorgung relevanter Bevölkerungsteile (z. B. Kinder und Senioren) mit genügend und hoch-
wertigem Eiweiß, essenziellen Aminosäuren und Fettsäuren sowie mit etlichen Spurenele-
menten und Vitaminen wird mit den DGE-Empfehlungen nicht gewährleistet.
• Die empfohlene Beschränkung des Verzehrs von Eiern ist seit Jahrzehnten überholt und
wurde von den führenden Fachgesellschaften weltweit längst aus den Empfehlungen ent-
fernt

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