Hej
@Karl Oskar
"In der Realität sind es absolute Einzelfälle von Sportlern, die auf der Intensivstation liegen. Jetzt liegen da Leute , die Magnum essen und Cola trinken."
Nein, das sind keine absoluten Einzelfälle,aber sie sind auch nicht die Regel, Die Realität liegt dazwischen, wird in der öffentlichen Diskussion jedoch häufig verzerrt dargestellt.
Die Mehrzahl der Patieten mit Herzinfarkt weist metabolische Risikofsaktoren auf, nicht Bewegungsmangel allein. Wenn Hobbysportler brtroffen sind, liegt fast immer eine zuvor unbekannte Vorerkrankung vor. Fast kein Herzinfarkt bei einem Hobbysportler passiert an einem vollständig "gesunden" Herzen,
Typische Risikpofaktoren sind unerkannte Herzkrankheit, langjähriger Bluthochdruck, Insulinresistenz, ungünstige Lipidprofile.
Der Sport wirkt dabei als Auslöser, er verursacht den Infarkt jedoch nicht. Am stärkensten betroffen sind Männer über 40 Jahren und Frauen über 50 Jahre. Ich persönlich habe bisher nur Männer auf der Intensivstationen erlebt. Meistens mit fatalen Ausgang.