Forum: Ernährung - News vom 02.02.2026: Neue US-Ernährungspyramide – warum die Low Carb-Revolution so lange brauchte!
Der Doc schreibt doch immer " für seine Gesundheit ist jeder selbst verantwortlich". Rauchen ist ungesund-trotzdem rauchen die Leute. Dto. Drogen , Alkohol und Co. Sport ist für viel Mord statt gesund. Übergewicht ist für alle Gelenke, Blutgefäße und Co. Gift. Das wissen die meisten Leute auch, aber sie nehmen es in Kauf. Viele "gesunde" Lebensmittel sind einfach auch zu teuer für manche Bevölkerungsschichten.
Andere Gesichtspunkt ist die Frage , was oder wen die Regierung oder staatliche Vorgaben überhaupt noch erreicht. Wer nimmt denn unsere Politiker " noch ernst " ? Wie war das noch mit der Impfgeschichte aus grauer Vorzeit. Wie hieß das nochmal ? Corona, Mrna ...
Was passiert denn, wenn die Bevölkerung sich ab morgen gesund ernährt, Sport treibt und noch länger lebt ? Die Situation ist jetzt schon nicht mehr finanzierbar.
Mir ist die Pyramide vollkommen egal. Eigenverantwortung halt !
Ach Patricia,
nun bist du schon so alt und immer noch so ungeduldig. Wenn wir so alt werden wie unsere Mütter, dann haben wir doch noch ein paar Jahrzehnte Zeit um abzuwarten, ob und wann diese neuen Leitlinien erste Auswirkungen zeigen.
Immerhin kann es klappen: Die ersten Leitlinien aus den 70er/80er Jahren sind verinnerlicht: Kohlenhydrate und Pflanzenöl gut, tierisches Fett, Butter und Eier schlecht, das ist inzwischen allgemein bekannt. Dass die chronischen Krankheiten, Fettleibigkeit, Diabetes, KHK, Krebs weiter ansteigen - ein Paradox!
In den USA sind die Guidelines ausschlaggebend für die Verpflegung z.B. des Militärs und in Schulen. Es wird lange lange dauern bis sich da etwas bewegt. Vor allem, weil ein Widerspruch eingebaut ist: Es werden natürliche tierische Lebensmittel empfohlen, darunter auch Milchprodukte mit natürlichem Fettgehalt und als Fette Butter und Rindertalg. Andererseits wurde die Vorgabe für gesättigtes Fett, nicht über 10% der Kalorien, nicht aufgehoben. Das ist nicht zu schaffen undwird selbst motivierte Institutionen vor (schier?) unüberwindliche Probleme stellen.
Und für alle unsere Mitmenschen, die mit dem "Wissen" aufgewachsen sind, dass tierisches Fett schädlich ist, wird es auch erst mal keinen Unterschied machen. Die greifen weiterhin automatisch zu fettarmen Produkten, oder zu dem, was billiger ist.
Anekdote: eine Freundin, Lehrerin an einer Schule für Lernbehinderte, schickte Schüler los um Zutaten für das Weihnachtsfrühstück zu kaufen: Butter und 12 Brötchen verschiedener Sorten. Sie kamen zurück mit Backmargarine und 20 weißen Brötchen (die alle aufgegessen wurden, obwohl vorher gefragt worden war, wieviele Brötchen jeder will.)
Schönen Dienstag! Uli
„Hurra, hurra, die Revolution ist endlich da“
Für mich ist die Revolutinon erst dann da, wenn ich sehe, dass die Empfehlungen auch angenommen werden.
Wenn man z.B. in 5 Jahren auf den Straßen sieht,
dass die jetzt Übergewichtigen sehr viel schlanker geworden sind,
dass die ernährungsbedingten Krankheiten zurückgehen,
dass Kleinkinder nicht mehr im Kinderwagen mit der Breze in der Hand sitzen oder gar mit einem Eis oder einem süßen Teilchen,
dass nur noch in Notfällen auf Fertignahrung zurückgegriffen wird und diese Fertignahrung nach den Empfehlungen vorbereitet wird,
und viele weitere Änderungen, die der Gesundheit dienen.
„Die Empfehlung, auf (zugesetzten) Zucker möglichst zu verzichten, galt aber auch.“
ja, „galt aber auch.“
Wie viele Menschen hielten sich denn an diese bereits bestehende Empfehlung? Wie viele werden sich in Zukunft daran halten? Es gibt inzwischen eine unüberschaubare Zahl an Büchern zur gesunden Ernährung. Leider mit ganz vielen Widersprüchen. Was aber alle gemeinsam haben, ist die Empfehlung, Zucker zu meiden bzw. Zucker zu reduzieren, weil man weiß, dass der vollständige Verzicht ohnehin nicht gelingt bei den meisten Menschen. Ich habe vor ungefähr 55 Jahren vermutlich alle Bücher gelesen, die sich mit Ernährung befassten, im Vergleich zu heute sehr wenige.
Mein Fazit schon damals: Viele Widersprüche, aber es gab eine Gemeinsamkeit: Kein Zucker, kein Weißmehl.
Vieles, was außerdem wichtig ist, war bei meiner Mutter ohnehin selbstverständlich.
„Süßigkeiten sind gleich gar nicht mehr abgebildet – raffinierte Kohlenhydrate, z.B. in Weißbrot, Tortillas, gezuckerten Limos oder Kuchen, werden weitgehend vom Speiseplan verbannt.“
Jetzt müssen die Menschen die neue Ernährungspyramide nur noch übernehmen ...
Und dann schauen wir in 5 Jahren nochmals ...