02.02.2026
„Hurra, hurra, die Revolution ist endlich da“
Für mich ist die Revolutinon erst dann da, wenn ich sehe, dass die Empfehlungen auch angenommen werden.
Wenn man z.B. in 5 Jahren auf den Straßen sieht,
dass die jetzt Übergewichtigen sehr viel schlanker geworden sind,
dass die ernährungsbedingten Krankheiten zurückgehen,
dass Kleinkinder nicht mehr im Kinderwagen mit der Breze in der Hand sitzen oder gar mit einem Eis oder einem süßen Teilchen,
dass nur noch in Notfällen auf Fertignahrung zurückgegriffen wird und diese Fertignahrung nach den Empfehlungen vorbereitet wird,
und viele weitere Änderungen, die der Gesundheit dienen.
„Die Empfehlung, auf (zugesetzten) Zucker möglichst zu verzichten, galt aber auch.“
ja, „galt aber auch.“
Wie viele Menschen hielten sich denn an diese bereits bestehende Empfehlung? Wie viele werden sich in Zukunft daran halten? Es gibt inzwischen eine unüberschaubare Zahl an Büchern zur gesunden Ernährung. Leider mit ganz vielen Widersprüchen. Was aber alle gemeinsam haben, ist die Empfehlung, Zucker zu meiden bzw. Zucker zu reduzieren, weil man weiß, dass der vollständige Verzicht ohnehin nicht gelingt bei den meisten Menschen. Ich habe vor ungefähr 55 Jahren vermutlich alle Bücher gelesen, die sich mit Ernährung befassten, im Vergleich zu heute sehr wenige.
Mein Fazit schon damals: Viele Widersprüche, aber es gab eine Gemeinsamkeit: Kein Zucker, kein Weißmehl.
Vieles, was außerdem wichtig ist, war bei meiner Mutter ohnehin selbstverständlich.
„Süßigkeiten sind gleich gar nicht mehr abgebildet – raffinierte Kohlenhydrate, z.B. in Weißbrot, Tortillas, gezuckerten Limos oder Kuchen, werden weitgehend vom Speiseplan verbannt.“
Jetzt müssen die Menschen die neue Ernährungspyramide nur noch übernehmen ...
Und dann schauen wir in 5 Jahren nochmals ...