Das eingangs erwähnte http://tinyurl.com/iamoniamoniamon erinnert mich irgendwie auch ans althergebrachte Schäfchenzählen.
Das Prinzip ist dabei wohl, das Gehirn in Schleife zu versetzen, und mit immer dem gleichen monoton wiederholten Wort (iamon) oder Bild (Schäfchen) so zu langweilen, dass es in hypnotischen Schlaf mit zeitnaher Tiefschlaffolge fällt (nahezu komatös).
Der Mensch ist natürlich keine Maschine, obwohl man durch Gewohnheit - und da sind wir wieder beim Ritualisieren - auch eine gewisse "Programmierung" bzw. konstruktive Konditionierung erreichen kann.
Vielleicht sind ja Schleife und Schlaf auch etymologisch verwandt?
