Forum:Ernährung - Viel Protein

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Elli W.

299 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Moin Thomas,

muss ich gleich auch mal nachfragen, weil ich ja auch zu denen gehöre, die "jammern", weil sie nicht auf die empfohlene Eiweißmenge kommen. Ich behaupte dabei aber nicht, dass das gar nicht ginge, wie viele ja meinen. Ich kann schon rechnen, was ich essen müsste und würde das wahrscheinlich auch schaffen. Ich schaffe es nur nicht mit den Optionen, die ich habe, weil ich manches nicht vertrage. Daher würde mich schon interessiere, was da so auf Deinem Teller liegt. Kannst Du hier vielleicht einfach mal einen Beispieltag veröffentlichen?

Mit drei Mahlzeiten, da fängt es bei mir schon an. Oft hab ich nur zwei. Zum Beispiel, wenn wir unterwegs sind. Wenn wir wandern - und das tun wir sehr oft -  kommen wir selten an Gaststätten vorbei, die mehr als die übliche Rostwurst mit Pommes anbieten. Gut, da könnte ich mit hartgekochten Eiern und Eiweißshakes nachhelfen.

Aber Shakes sind schon das nächste Problem. Zuviel Milch vertrage ich nicht. Whey geht sogar, aber die Whey Shakes, vor allem diese Clear Whey Shakes finde ich geschmacklich eher zum Abgewöhnen. Abgesehen davon, dass sie mit Süßstoffen überladen sind.

Mit Hülsenfrüchten habe ich viel herum experimentiert. Aber selbst im Schnellkochtopf ewig gekocht, um alle Lektine oder was weiß ich zu beseitigen - ich vertrage ein paar Linsen, sonst nichts.

Was bleibt übrig? Fleisch, Fisch, Eier. Quark geht in Maßen. Aber isst man dann zum Frühstück schon Steaks mit Kräuterquark? Oder nimmst Du wirklich zu jeder Mahlzeit noch einen Shake dazu?

Wäre wirklich für Ideen dankbar.
Viele Grüße 

Elli

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Thomas V. 6788 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Moin SK, erstmal vorweg, bei den 350 habe ich mich vertippt, es waren nur 250. Aber auch diese wären auf Dauer etwas viel, sind es bei mir doch 3.5g/kg..

Eigentlich tracke ich gar nicht. Ich machte es nur, weil mein Sohn, der seit 6 Monaten Krafttraining macht, immer rumjammert, dass er nicht auf seine Kalorien und seine Proteinmenge kommt. Daraufhin habe ich bei mir durchgerechnet und kam auf eine Menge von um die 150g Eiweiß und einer Kalorienmenge von 2500 bis 2800. Dabei liegt die aufgenommene Proteinmenge pro Mahlzeit um die 50g. Ich esse 3 Mahlzeiten/Tag.

Trotz dieser Menge schwankt mein Gesamteiweißzwischen 6.8 und 7,8 ...ohne ersichtlichen Grund. Das Aminogramm ist allerdingst bestens bestückt.

Deswegen kann ich nicht nachvollziehen, wenn im Forum berichtet wur, man hätte Schwierigkeiten, seine Eiweißmenge zusammen zu bekommen. Wenn man sich LowCarb ernährt und dann zu wenig Protein zu sich nimmt...wasxwird dann gegessen? ...nur Fett?

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SK

352 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo Thomas,

neulich trackte ich mal mein Essen. An dem Tag nahm ich 330g Eiweiß zu mir, allein am Abend waren es 75g. Ich würde sagen, auf Dauer wäre das zu viel;)

das finde ich überaus interessant!

Wäre es ok für Dich, mehr darüber zu erzählen, wie:
Wie ist es Dir damit ergangen?
Trackst Du immer noch?
Was isst Du denn so im Schnitt an Eiweß und wie geht es Dir damit?

Viele Grüße
SK

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Roger 1569 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo liebe Uli,

eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes könnte bereits einen Hinweis auf eine Übereiweißung liefern und eine Untersuchung des Vitalblutes mit dem Dunkelfeldmikroskop schafft evtl. Klarheit: siehe auch https://www.semmelweis.de/images/downloads/SANUM-Post/33/uebereiweissung.pdf . Viele liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend!

Roger

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Thomas V. 6788 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hallo Uliginosa, neulich trackte ich mal mein Essen. An dem Tag nahm ich 330g Eiweiß zu mir, allein am Abend waren es 75g. Ich würde sagen, auf Dauer wäre das zu viel;)

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Uliginosa 711 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Leider kann man den Spiegel-Artikel gar nicht lesen, ohne zu zahlen.

Sk, das sind wirklich wichtige Unterschiede zwischen Mäusen/Ratten und Menschen. Aber wenn man mich einsperren würde bei unbegrenzter Kost, würde ich wahrscheinlich auch fressen, aus Langeweile. 

Was mich auch nervt, wenn immer vor zu viel Eiweiß gewarnt wird. Was ist denn zuviel? Wer isst denn zuviel? Die deutsche Durchschnittsesserin mit Haferflocken, Brötchen, Nudeln, Pizza wahrscheinlich noch weniger als ihr Mann.

Im Buch "Eat like the animals" wird erklärt, dass eigentlich alle Tiere - auch Menshen - so lange fressen, bis sie ihren Eiweißbedarf gedeckt haben. Wenn also die Nahrung nur einen geringen Eiweißanteil hat, wird mehr gefressen. 

Aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen: Als junge Frau war ich fresssüchtig, bei quasivegetarischer Vollwert/Vollkornernährung. Und dachte, mit meiner Psyche stimmt etwas nicht.

Nein, meiner Psyche geht es echt gut, wenn mein Körper sich an Eiweiß und Fett (Fleisch, Fisch, Gemüse, Salat mit Butter/Sahne/Olivenöl) richtig satt essen konnte. Musste über 50 werden, um das festzustellen. 

Jetzt versuche ich entsprechend den Empfehlungen von Don Layman bei der ersten und der letzten Mahlzeit auf mindestens 30 g Eiweß zu kommen, damit nicht nur die Leber, sondern auch die Muskeln etwas davon haben. Da ich nur selten mehr als 2 Mahlzeiten esse, komme ich nur manchmal über 1g/kg Körpergewicht, was für ältere und Sportler empfohlen wird. 

VG an einem verregneten FrühlingsSonntag

Uli

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SK

352 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo Lena,

@ SK : Wieso Ratten? Es ist doch offenbar von Mäusen und Fruchtfliegen die Rede !

Ob Mäuse oder Ratten beide neigen dazu, sich zu überfressen, wenn man ihnen
genug Nahrung zur Verfügung stellt.

Und die genannten Tiere sind alles keine Menschen.
Sie sind beliebte Forschungsobjekte, weil ihre Lebenszyklen klein sind und man
deshalb prima an ihnen forschen kann, aber ob die Ergebnisse auf Menschenüber
tragbar sind, ist unbekannt.

2 Beispiele:
Ratten/Mäuse können Vitamin C selbst herstellen, der Mensch kann das nicht.
Ihm fehlt das Enzym L-Gulonolactonoxidase, um Glucose in Vitamin C wandeln
zu können.

Beipsiel 2:
Ratten/Mäuse können die Omega3-Fettsäure ALA in DHA, EPA wandeln.
Der Mensch kann das zwar auch, aber nur in sehr geringem Masse,
weshalb der Mansch auf marine Omega3-Fettsäuren angewiesen ist.
Jahrelang dachte man, Leinöl reicht (ALA). Aber das hat sich als falsch erwiesen.

Viele Grüße
SK

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Patricia D.

1180 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo Greg,

Claude hat in seinen 3 Posts lediglich zitiert! Dagegen darfst Du natürlich argumentieren. Aber stattdessen antwortest Du:

Ich hoffe nur, dass du jetzt vernüftig und wissenschaftlich nachvollziehbar argumentieren kannst. Sonst muss und werde ich dir antworten, dass du auch einer dieser Narren bist, die irgenwas lesen, nicht tiefer recherchieren und sich mit solchen Posts hier profilieren wollen. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen was von DIR jetzt kommt... “ (12.04.2026)

Er ist wahrscheinlich kein Wissenschaftler, aber er könnte jetzt einfach den Spieß umdrehen und dasselbe an Dich gerichtet zurückgeben.





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Carlos 1245 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Passend hierzu von edubily (heute Morgen gelesen). Ausdauersportler haben anscheinend demnach einen sehr hohen Eiweißbedarf (1,65-1,83 Gramm pro KG Gewicht). (Ausdauersportler wird hier definiert als 20 KM Lauf / Tag)   

 

Während deiner Ausdauersporteinheit kommt es zu einer wichtigen Anpassung im Flüssigkeitssystem. Hormone leiten eine Erweiterung des Plasmavolumens ein, um den Körper besser mit Sauerstoff zu versorgen und Wärme zu regulieren.

Die Konsequenz: Die Leber muss mehr Albumin (Protein!) produzieren, um den kolloidosmotischen Druck auf dem neuen, höheren Niveau zu stabilisieren. Das kann nur dann funktionieren, wenn genug Aminosäuren als Bausteine zur Verfügung stehen.1

Gleichzeitig verbrennt der Körper bei langen Belastungen im Ausdauersport Aminosäuren direkt als Energiequelle und nach der Sporteinheit fällt die Reparatur verschiedener Körperproteine, z. B. in Muskulatur oder Darm an.

Wer dauerhaft zu wenig Protein zuführt, gefährdet deshalb die Fähigkeit des Körpers, diesen Regelkreis aufrechtzuerhalten. Die richtige Verpflegung mit Kohlenhydraten und Proteinen unmittelbar nach dem Sport ist eine effektive Strategie, um den Albumingehalt im Plasma und das Blutvolumen in den folgenden Stunden anzuheben.

Abgeleitet aus methodisch fehleranfälligen Stickstoffbilanzstudien galten Zufuhrmengen in Höhe von 1,2–1,4 g Protein pro kg Körpergewicht pro Tag lange als ausreichend für Ausdauersportler.

Berechnungen mit modernen Verfahren (Indicator Amino Acid Oxidation) kommen jedoch zu anderen Ergebnissen. Hier zeigen Wissenschaftler, dass der Proteinbedarf von Ausdauertrainierten bei einem 20-km-Lauf mit 1,65–1,83 g pro kg Körpergewicht pro Tag deutlich höher liegt.2

Im Alltag bedeutet das, dass Protein bewusst über den Tag verteilt eingeplant werden sollte. Geeignet sind eiweißreiche Mahlzeiten und Snacks wie Joghurt, Hülsenfrüchte, Eier, Fisch oder auch ein Proteinshake nach intensiven Einheiten. So lässt sich die Regeneration gezielt unterstützen und der erhöhte Bedarf praktikabel decken.

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Lena 286 Kommentare Angemeldet am: 24.05.2021

Wer hat denn den Spiegel Artikel gelesen ? Einfach so drauflos wettern, ohne ihn gelesen zu haben? Das ist ja wohl auch nicht lege artis! Ich hoffe auf erklärende Worte von Kyra Kauffmann oder Robert Krug!

 @ SK : Wieso Ratten? Es ist doch offenbar von Mäusen und Fruchtfliegen die Rede !

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